Kölner Zoo freut sich über doppelte Drillinge bei Mausmakis: Warum das so besonders ist

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Köln - Der Kölner Zoo durfte sich zuletzt über eine doppelte Drillingsgeburt bei den Goodman-Mausmakis freuen. Warum das außergewöhnlich ist.

Mit einem Kopf-Rumpf-Umfang von 9 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu 64 Gramm zählen die Goodman-Mausmakis zu den kleinsten Primaten der Erde.
Mit einem Kopf-Rumpf-Umfang von 9 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu 64 Gramm zählen die Goodman-Mausmakis zu den kleinsten Primaten der Erde.  © Kölner Zoo

Die kleinen Fellnasen, die zu den Lemuren zählen, stammen ursprünglich von der afrikanischen Insel Madagaskar und bekommen in freier Wildbahn in der Regel nur einmal im Jahr Nachwuchs - dann allerdings für gewöhnlich nur ein oder maximal zwei Jungtiere.

"Umso erstaunlicher sind die zwei Dreierpacks, die im Madagaskarhaus des Kölner Zoos zur Welt gekommen sind", teilt der Tierpark mit. Zumal beide Drillings-Trios vom neunjährigen "Connor" und der sechsjährigen "Shannon" abstammen.

Das Geschlecht der sechs im Juni und August geborenen Mini-Mausmakis ist aktuell noch nicht bestimmt, da sie dafür noch zu scheu sind. Dementsprechend haben sie bislang auch noch keine Namen.

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"Zwar ist ihr Verbreitungsgebiet geschützt, doch setzt die rapide Zerstörung der Naturräume im bitterarmen Madagaskar auch den Goodman-Makis stark zu", berichtet der Zoo. Die einmalige Flora und Fauna des vor Afrika liegenden Inselstaats stehe demnach durch Abholzung, Bejagung und die Auswirkungen des Klimawandels massiv unter Druck.

Obwohl sie nachtaktiv sind: Mit diesem Trick lassen sich Mausmakis im Kölner Zoo beobachten

Damit sich die kleinen Fellnasen den Besucherinnen und Besuchern trotz ihrer Nachtaktivität zeigen, leben sie im Kölner Zoo in einem abgedunkelten Nachttierbereich.
Damit sich die kleinen Fellnasen den Besucherinnen und Besuchern trotz ihrer Nachtaktivität zeigen, leben sie im Kölner Zoo in einem abgedunkelten Nachttierbereich.  © Kölner Zoo

Die Tiere wurden erst im Jahr 2005 das erste Mal wissenschaftlich erfasst. Sie zählen zu den kleinsten und seltensten Primaten der Erde.

Goodman-Mausmakis erreichen einen Kopf-Rumpf-Umfang von 9 Zentimetern. Ihr Gewicht kann bis 64 Gramm betragen. Das Fell ist an der Oberseite rotbraun bis orange-bräunlich gefärbt. Der Bauch ist weißlich. Der Schwanz ist rotbraun gefärbt. Zwischen den vergleichsweisen sehr großen Augen befindet sich ein auffallend heller Nasenrücken. Sie sind Allesfresser, die sich meist von Früchten und Insekten ernähren.

Damit Besucherinnen und Besucher die wuseligen Fellnasen trotz ihrer Nachtaktivität sehen können, zeigt der Zoo sie in einem abgedunkelten Nachttierbereich. Zudem wurde der Tag-Nacht-Rythmus der Bewohner so umgestellt, dass sich die Tiere ab 9.30 Uhr beobachten lassen.

Titelfoto: Kölner Zoo

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