50 Zentimeter und schon so mutig: Erstes Sulawesi-Hirscheber-Baby in Köln geboren

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Von Lara Tecklenborg

Köln - Die Sulawesi-Hirscheber im Kölner Zoo haben zum ersten Mal Nachwuchs. "Peri" läuft mutig durch das 1000 Quadratmeter große Gehege des Zoos.

Sulawesi-Hirscheber gelten laut Weltnaturschutzorganisation (IUCN) als bedrohte Art.
Sulawesi-Hirscheber gelten laut Weltnaturschutzorganisation (IUCN) als bedrohte Art.  © Roberto Pfeil/dpa

Das weibliche Ferkel wurde Ende Mai geboren. Es sei etwa 50 Zentimeter groß und sechs Kilogramm schwer, sagt Zooinspektor Robin Lammers. Die Sulawesi-Hirscheber sind von der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) als bedrohte Art eingestuft worden.

Heimisch sind die Schweine auf der Sulawesi-Insel in Indonesien. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums, Bejagung und Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest gehe die Population der Tiere rapide zurück, sagt Lammers.

Die Zucht der Tiere im Kölner Zoo trage zum Erhalt der Schweineart bei. Auch "Peri" soll in ein paar Jahren Nachwuchs bekommen.

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Peris Eltern "Kopa" und "Dua Hati" leben seit 2024 im Kölner Zoo. Die Namen geben einen Hinweis auf die Herkunft der Tiere. "Peri" bedeute auf Indonesisch Fee, sagt Lammers. Namensgeberin sei eine Tierpflegerin.

Die Hirscheber-Familie teilt sich ihr Gehege mit Asiatischen Wildrindern und Prinz-Alfred-Hirschen. Die anderen Tiere hätten "Peri" gut aufgenommen, so Lammers.

Obst und Gemüse auf dem Speiseplan

Während "Peri" durch den Sand streift, knabbert sie an Möhrenstücken und Blättern, spuckt sie aber schnell wieder aus. Leibspeise bleibt zunächst die Milch der Mutter. Schweine seien Allesfresser, sagt Lammers.

Im Zoo ernährten sich die Tiere hauptsächlich von Gemüse und Obst.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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