Brummis pfeifen auf Schutzmaßnahmen für marode A4-Brücke: Jetzt gibt's Konsequenzen

Von Rabea Gruber

Gummersbach - An der maroden Wiehltalbrücke der A4 bei Gummersbach wird ab Anfang kommender Woche eine Schrankenanlage eingerichtet.

Die marode Wiehltalbrücke der A4 bei Gummersbach ist seit Jahren im Fokus von Statikern.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Sie soll Lastwagen mit einem Gewicht über 44 Tonnen von der Brücke fernhalten. Wegen der Arbeiten kommt es ab 5 Uhr am Montagmorgen (26. Oktober) zu Einschränkungen, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte. 

Zunächst ist demnach vom 26. Oktober bis Montag, 2. November (5 Uhr), die Anschlussstelle Gummersbach auf der A4 in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Anschließend ist bis Montag, 16. November (5 Uhr), die Anschlussstelle Bielstein auf der A4 in Fahrtrichtung Olpe gesperrt.

Auf Abschnitten der A4 kommt es ebenfalls zu Einschränkungen: Von Montag, 9. November (5 Uhr), bis Montag, 30. November (5 Uhr), wird die Autobahn in Richtung Olpe zwischen Engelskirchen und Bielstein gesperrt.

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In Richtung Köln wird von Montag, 23. November (5 Uhr), bis Montag, 30. November (5 Uhr), der Abschnitt zwischen Reichshof/Bergneustadt und Bielstein gesperrt.

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Bisherige Maßnahmen reichen nicht

Eine Schranke soll in Zukunft verhindern, dass zu schwere Laster die Brücke passieren. (Symbolbild)  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die in den 1970er Jahren errichtete, 700 Meter lange Brücke über das Wiehltal ist seit Jahren im Fokus von Statikern. Die Autobahn GmbH hatte bereits im Dezember 2024 eine Gewichtsbeschränkung erlassen.

Im September kam eine Wiegeanlage hinzu. Zudem rollt der Verkehr in der Mitte der Brücke nur noch einstreifig in beide Fahrtrichtungen.

Aktuelle Messungen zeigten, dass die bestehenden Regeln nicht ausreichend eingehalten würden, hieß es. Demnach fahren weiter zu schwere Laster über die Brücke.

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Auch der vorgeschriebene Mindestabstand von 50 Metern zwischen Lastwagen werde häufig unterschritten.

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