Kardinal Woelki will Domradio umstrukturieren: Jetzt bekommt er Gegenwind!

Köln - Einen Tag nach der Ankündigung das Kölner Domradio verändern zu wollen hat der Beirat sehr verhalten auf die News reagiert.

Kardinal Rainer Maria Woelki scheint momentan im Erzbistum Köln eher weniger zu gelingen.
Kardinal Rainer Maria Woelki scheint momentan im Erzbistum Köln eher weniger zu gelingen.  © Oliver Berg/dpa

Zum Start der neuen Woche hatte Kardinal Rainer Maria Woelki (67) weitreichende "Strukturveränderungen" angekündigt.

"Der Beirat stellt die Frage, welche Vorteile aus der angeregten 'Neustrukturierung' gezogen werden sollen, und dringt auf weitere Beratung und Beteiligung in den verantwortlichen Gremien", hieß es in einer Stellungnahme des Vorsitzenden Jürgen Wilhelm (75).

Man setze sich als Programmbeirat mit Nachdruck für eine professionelle und unabhängige Berichterstattung des Medienbetriebes ein.

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Die bisherige Anbindung des Senders an das Bildungswerk der Erzdiözese Köln sei geeignet, die notwendige gesellschaftliche Vielfalt sicherzustellen, führte Wilhelm aus.

Sie sei auch eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Erteilung einer Lizenz durch die Landesanstalt für Medien NRW gewesen. Eine "zu erwartende neue medienrechtliche Bewertung durch die Landesmedienanstalt" stelle ein "erhebliches Risiko" dar, "die den Verlust der Lizenz- und Frequenzrechte bedeuten könnte".

Ziel der Neuausrichtung des Senders sei es, die Zukunft "mittel- und langfristig zu sichern."

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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