Köln vor Demo-Samstag: Polizei warnt vor Sperrungen und Blockaden
Köln - Wer am Samstag durch die Kölner Innenstadt muss, braucht Geduld: Gleich mehrere Demonstrationen sorgen für volle Straßen, Sperrungen und Verkehrsbehinderungen.
Im Mittelpunkt stehen zwei größere Versammlungen rund um das Thema Abtreibung. Der umstrittene "Marsch für das Leben" von Abtreibungsgegnern trifft auf eine Pro-Choice-Gegendemonstration, die für die Entscheidungsfreiheit von Frauen einsteht.
Auf beiden Seiten werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Für die Polizei ist der Samstag deshalb eine Herausforderung.
Neben zahlreichen Verkehrssperrungen geht es auch darum, mögliche Blockaden und ein direktes Aufeinandertreffen der Demonstrationszüge zu verhindern.
Die beiden Parteien treffen sich gegen 12 Uhr am Neumarkt. Anschließend ziehen sie zeitversetzt durch die Innenstadt und nutzen dabei teilweise dieselben Straßen.
Mehrere Demos in Köln
Neben den beiden großen Demos sind am Samstag auch zwei Bildungsdemonstrationen geplant. Eine davon startet gegen 11 Uhr am Friesenplatz. Von dort aus wollen rund 2000 Menschen zum Heumarkt ziehen.
Eine weitere Demo sammelt sich später am Mittag auf dem Heumarkt. Insgesamt rechnet die Polizei mit rund 4000 Teilnehmern.
Sogar an anderen Stellen wird demonstriert: Weitere Versammlungen sind rund um den Dom und am Rudolfplatz geplant. In Porz kommt außerdem eine Fahrrad-Demo dazu.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa
