Schwache Nachfrage und hohe Kosten: Kölner Unternehmen schlagen Alarm

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Köln - Die wirtschaftliche Lage macht vielen Unternehmen in Köln zu schaffen. Vor allem fehlende Aufträge, hohe Energiepreise und steigende Kosten bereiten den Betrieben Sorgen. Das könnte bald auch Folgen für Beschäftigte haben.

Die Herbst-Konjunkturumfrage 2026 der IHK Köln zeigt: Viele Unternehmen in der Region kämpfen mit hohen Kosten und schwacher Nachfrage.
Die Herbst-Konjunkturumfrage 2026 der IHK Köln zeigt: Viele Unternehmen in der Region kämpfen mit hohen Kosten und schwacher Nachfrage.  © Martin Schutt/dpa

Wie angespannt die Situation ist, zeigt eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln. Drei von fünf Unternehmen sehen die schwache Nachfrage innerhalb Deutschlands als eines der größten Probleme. Fast genauso viele Betriebe kämpfen mit den hohen Energiepreisen.

Die schwierige Lage könnte sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Mehr als jedes vierte Unternehmen plant laut IHK, Arbeitsplätze abzubauen. Gleichzeitig wollen deutlich weniger Betriebe neue Mitarbeiter einstellen.

Für Jobsuchende könnte es damit künftig schwieriger werden, eine neue Stelle zu finden. Denn wenn Unternehmen weniger Aufträge bekommen und gleichzeitig mit höheren Kosten zu kämpfen haben, halten sie sich häufig auch bei Neueinstellungen zurück.

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Vor allem die Industrie steht unter Druck. Fast jedes zweite Industrieunternehmen berichtet von sinkenden Auftragseingängen. Das bedeutet: Bei vielen Betrieben kommen weniger Bestellungen an, wodurch auch die Arbeit und die Auslastung zurückgehen.

Die Entwicklung zeigt, wie schwierig die wirtschaftliche Situation für viele Unternehmen in der Region weiterhin ist. "Bis zu einer echten Erholung ist noch ein weiter Weg", sagt Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein (66).

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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