Tausende nackte Radfahrer radeln bald durch Köln: Das steckt dahinter

Köln – Am 11. September wird es erneut die wohl kurioseste Radtour Kölns geben. Der sogenannte "Naked Bike Ride" wird auch in diesem Jahr in Köln Halt machen und unter anderem ein Zeichen für sicheren Radverkehr setzen.

Auch 2019 waren etliche Radfahrerinnen und Radfahrer in der Kölner Innenstadt unterwegs. (Archivbild)
Auch 2019 waren etliche Radfahrerinnen und Radfahrer in der Kölner Innenstadt unterwegs. (Archivbild)  © Marius Becker/dpa

Am kommenden Sonntag werden wieder zahlreiche Menschen durch Köln radeln. Nichts Ungewöhnliches, doch in diesem Fall sind alle Teilnehmenden fast nackt. Nur fast, denn gänzlich nackt durch die Stadt zu radeln, wäre verboten.

Aber was steckt hinter der verrückten Demonstration? Die Teilnehmenden finden, dass Radfahrende sowie generell alle Menschen "einen Platz in der Stadt (und in der Welt) haben" sollten.

Sie wollen darüber hinaus für sichereren Radverkehr und gleichzeitig für einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper einstehen - neudeutsch auch "body positivity" genannt.

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2020 nahmen rund 150 Menschen an der Veranstaltung teil und radelten bei teils starkem Regen durch die Domstadt. Damals sagte Ute Symanski, Vorsitzende des Vereins Radkomm: "Wir möchten die Nacktheit nutzen, um auf die Verletzlichkeit des Körpers aufmerksam zu machen."

Noch sei unklar, "ob und unter welchen Auflagen der Naked Bike Ride stattfinden kann", schreiben die Veranstalter bei Facebook. Klar ist, dass die Demo um 16 Uhr auf der Schaafenstraße starten wird.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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