Millionen-Umbau an wichtiger KVB-Station im Kölner Norden geplant: Das soll sich ändern
Köln - Rund um die KVB-Haltestelle Neusser Straße/Gürtel im Kölner Norden soll sich in den kommenden Jahren einiges verändern: Die Stadt plant einen umfangreichen Umbau des wichtigen Verkehrsknotenpunkts. Dafür sollen rund vier Millionen Euro fließen.
Die Haltestelle, an der sich die Stadtbahnlinien 12, 13 und 15 sowie mehrere Buslinien treffen, soll künftig vor allem sicherer und barrierefreier werden.
Der Grund: Aktuell entspricht der Bereich laut Stadt nicht den gesetzlichen Anforderungen. Zahlreiche Hindernisse und Straßenquerungen machen insbesondere Menschen mit Geh- oder Sehbehinderung das Leben schwer.
Das soll sich durch den Umbau ändern. Geplant sind unter anderem barrierefreie Bushaltestellen, breitere und sicherere Fußwege sowie zusätzliche Ampelübergänge. Auch spezielle Leitsysteme für sehbehinderte Menschen sollen entstehen.
Zudem sollen sämtliche freien Rechtsabbiegerspuren verschwinden, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Umbau in Köln soll rund vier Millionen Euro kosten
Auch für Radfahrer soll sich einiges verbessern. So sind neue Radwege entlang der Neusser Straße und ein Ausbau der Radverbindung am Niehler Gürtel vorgesehen. Hinzu kommen zusätzliche Fahrradstellplätze, unter anderem für Lastenräder.
Gleichzeitig will die Stadt mehr Grün schaffen: Neue Bäume, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche sollen den bislang stark vom Verkehr geprägten Bereich aufwerten. An der Nordwestseite der Stadtbahnhaltestelle ist zudem ein neuer Platz geplant, der auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden könnte.
Billig wird das Vorhaben allerdings nicht: Die Stadt rechnet derzeit mit Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro. Fördermittel des Landes NRW sollen einen Teil der Finanzierung abdecken.
Bis die Bagger tatsächlich anrollen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Zunächst muss die Politik den weiteren Planungen zustimmen. Auch eine Bürgerbeteiligung ist vorgesehen. Nach aktuellem Stand soll der Umbau erst im Jahr 2030 umgesetzt werden.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

