Sieben Jahre Bau-Drama: Neuer Publikumsmagnet in Köln eröffnet

Von Petra Albers

Köln - Riesige Bananenstauden, kuriose Kakteen und ein uralter Brotpalmfarn: Rund 6000 exotische Pflanzenarten können Besucher in den neuen Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens in Köln bestaunen.

Ex-Bürgermeisterin Henriette Reker (69, r.) und andere Besucher gehen bei der Eröffnung der neuen Schaugewächshäuser der Kölner Flora durch das Wüstenhaus.  © Oliver Berg/dpa

Nach mehrjähriger Verzögerung eröffnete Oberbürgermeister Torsten Burmester (63, SPD) die 17 Meter hohen Glasgebäude, die nun kostenlos besichtigt werden können.

Im Tropenhaus wachsen bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent zum Beispiel Pfeffer, Vanille, Kakao und Ananas. Die Besucher wandeln durch einen Regenwald, ein barrierefreier Höhenweg führt durch die Baumkronen.

Im Wüstenhaus sind Kakteen und Sukkulenten wie Agaven und Aloe zu sehen. Unterwegs gibt es Mitmach-Stationen, etwa zum Riechen und Fühlen, die besonders Kinder ansprechen sollen.

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"Mit der Eröffnung der neuen Schaugewächshäuser in der Flora hat Köln zukünftig wieder einen Besuchermagneten mehr vorzuweisen", sagte Burmester.

"Beim Eintauchen in die beeindruckende Pflanzenwelt der Tropen und der Wüsten werden bizarre Anpassungen an die klimatischen Bedingungen erkennbar und die Vielfalt der Pflanzenwelt den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht."

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Der Bau der Schaugewächshäuser hatte bereits 2019 begonnen. Doch unter anderem wegen Lieferengpässen durch die Corona-Pandemie, Insolvenzen und technischer Probleme kam es laut Stadt immer wieder zu Verzögerungen.

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