Überraschung vor dem WDR: Maus-Statue bekommt Verstärkung

Von Jonas-Erik Schmidt

Köln - Die Maus muss in Köln nicht länger allein posieren: Der WDR hat die berühmte Figur aus der "Sendung mit der Maus" um ihre beiden Gefährten Elefant und Ente ergänzt. Die beiden Kompagnons wurden am Donnerstag feierlich enthüllt.

Zahlreiche Kinder waren bei der Enthüllung dabei.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Viele Kinder waren gekommen, zudem spielte das WDR-Funkhausorchester. Rund 15 Monate nach einem Brandanschlag hat die orangefarbene Maus-Statue damit künftig zwei Begleiter an ihrer Seite.

Dass sich an der Maus-Figur etwas Gravierendes verändert könnte, darüber war bereits seit Tagen spekuliert worden. Am 8. Oktober hatte der WDR mitgeteilt, dass die Maus-Figur, die seit 2021 in der Nähe des Senders steht, wegen "kleinerer Bauarbeiten für kurze Zeit" ihren angestammten Platz räume.

Das habe aber alles seine Richtigkeit - es werde eine "schöne Überraschung" geben, hieß es. 

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Die Überraschung hat nun zwei Namen: Elefant und Ente. Beide sind seit Jahrzehnten feste Größen in der "Sendung mit der Maus", die seit 1971 ausgestrahlt wird.

Der kleine Elefant kam 1975 hinzu, die Ente 1987. In Köln stehen sie fortan als Doppelstatue an der Seite der Maus.

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Kult-Moderator Christoph Biemann (74) mit Maus und Ente.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Menschen kämen von weither, um sich mit der Maus zu fotografieren, sagte Moderator Christoph Biemann (74), Urgestein der Sendung, der Deutschen Presse-Agentur.

"Jetzt können sie sich praktisch zwischen Maus und Elefant und Ente stellen. Ist noch mal ein bisschen schöner", sagte er. "Ich würde aber dazu raten, Querformat zu machen."

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ein Brandanschlag auf die Maus-Statue für Aufregung gesorgt. Ein Unbekannter zündete damals die 1,70 Meter große Fiberglas-Statue an.

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Fans reagierten mit einer ungewöhnlichen Geste der Solidarität: Sie klebten etliche Pflaster auf die verkohlten Stellen. Anschließend wurde die Maus in einer Spezialwerkstatt repariert.

Die Maus habe nun Gesellschaft bekommen, sagte Biemann. "Und ich hoffe, es kommt keiner mehr auf die Idee, der Maus oder Elefant und Ente irgendwas anzutun. Da bin ich ganz sicher eigentlich."

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