Amokfahrt in Leipzig: War die Tat geplant? "Lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren"

Leipzig - Am Montag fuhr der 33-jährige Jeffrey K. mit seinem Auto in der Leipziger Innenstadt durch eine Menschenmenge und nahm damit zwei Personen das Leben. Neue Details lassen erahnen, dass der Amokfahrer seine Tat geplant haben könnte!

Am Montagnachmittag fuhr Jeffrey K. (33) mit einem Auto in der Grimmaischen Straße durch eine Menschenmenge.  © Jan Woitas/dpa

Wie die "Zeit" am Donnerstagabend berichtet, soll K. sein Vorhaben bereits im April angekündigt haben - zumindest indirekt.

"Ist schon lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren", soll K. in einer Nachricht an seine Frau geschrieben haben - noch vor seinem freiwilligen Aufenthalt in der Psychiatrie.

Ein Sprecher der Polizei habe auf Anfrage des Magazins bestätigt, dass eine solche Nachricht existiert. Man sei jedoch erst am "Abend des Tatgeschehens" darauf gestoßen.

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Auf TAG24-Anfrage wollte sich die Polizei am Abend dazu nicht äußern.

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Jeffrey K. bei seiner Festnahme.  © privat

Am 21. April kam Jeffrey K. in die Klinik nach Altscherbitz und verließ diese bereits am 29. April auf eigenen Wunsch wieder. Während seiner Zeit in psychiatrischer Betreuung habe kein Verdacht auf Eigen- oder Fremdgefährdung bestanden, hieß es.

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