Großbaustelle in Stötteritz hat erst begonnen: Autofahrer tappen reihenweise in "Sackgassenfalle"

Von Lutz Brose

Leipzig - Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Für die Baumaßnahme im Bereich Stötteritzer Straße und Papiermühlstraße im Leipziger Südosten scheinen die damit beauftragten Firmen Mann und Maus nach Stötteritz und Reudnitz geschickt zu haben.

Nicht nur auf der Stötteritzer Straße wird seit Montag gebaut.
Nicht nur auf der Stötteritzer Straße wird seit Montag gebaut.  © Lutz Brose

Erst am Montag war Baustart und schon ist von den einstigen Fahrbahnen nicht mehr viel übrig, die Gleise auf dem betreffenden Abschnitt wurden nahezu vollständig aus ihrem Bett gehoben.

Allerdings könnten einige Navis ein Update vertragen. Beinahe im Minutentakt tappen Autos in die "Sackgassenfallen" - dabei ist im Umfeld alles korrekt beschildert.

Ein Update nicht nur für Navis lohnt allemal, weil die Baustelle trotz Manpower und schwerer Technik noch bis Mai kommenden Jahres andauern soll. Lange Staus wurden wegen der vielen Sperrungen rund um die Baustelle bislang nicht registriert.

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Wie TAG24 bereits berichtete, soll bis Mai 2027 die Infrastruktur zwischen Riebeckstraße und Arnoldstraße ausgebaut und neugestaltet werden.

Auch die Papiermühlstraße ist komplett aufgerissen. Die Bauarbeiten sollen mehr als ein Jahr dauern.
Auch die Papiermühlstraße ist komplett aufgerissen. Die Bauarbeiten sollen mehr als ein Jahr dauern.  © Lutz Brose
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So mancher Autofahrer muss sich erstmal an die neue Verkehrsführung gewöhnen.
So mancher Autofahrer muss sich erstmal an die neue Verkehrsführung gewöhnen.  © Lutz Brose

Um einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Straßenbahnbetrieb zu ermöglichen, werden neue Fahrleitungen, Bahnstrom und Gleise verlegt, der Gleismittenabstand vergrößert sowie Haltestellen barrierefrei errichtet.

Zudem werden Fahrbahnen, Radwege und Stadtbeleuchtung saniert, neue Bäume gepflanzt und Grünflächen geschaffen, außerdem Stellflächen für Taxi, Car- und Bikesharing und E-Ladestationen.

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Brose

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