Schäden an Leipziger Brücke festgestellt: Stau auf dem Schleußiger Weg vorprogrammiert
Leipzig - Und wieder kommt eine neue Baustelle in Leipzig hinzu, diesmal auf dem Schleußiger Weg: Zwar ist zunächst keine Vollsperrung geplant, aber die vierspurige Straße muss auf drei Spuren verengt werden.
Betroffen ist der Bereich rund um die Beipertbrücke, die am Schleußiger Weg über die Pleiße führt. Laut der Stadt Leipzig seien starke Schäden am in stadtauswärtige Richtung führenden Geh- und Radweg festgestellt worden, weshalb Maßnahmen ergriffen werden müssen.
"Während einer Prüfung wurde jetzt entdeckt, dass die Abdeckplatten der Medienkanäle auf dem stark frequentierten Geh- und Radweg beschädigt sind", berichtete ein Sprecher.
Ab 7. Oktober sollen an den Wegen der Brücke in beiden Fahrtrichtungen weitere Prüfungen auf mögliche Mängel stattfinden. Das bedeutet, dass ab dem besagten Mittwoch nacheinander je eine Fahrspur pro Seite für Autos gesperrt werden muss, damit Radfahrer und Fußgänger gesichert auf der Fahrbahn laufen bzw. fahren können.
Im Anschluss soll darüber entschieden werden, wie die Wege instand gesetzt werden können und wie die Verkehrsführung währenddessen aussehen soll.
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Wenig Platz für Fußgänger und Radfahrer
Der Schleußiger Weg verbindet die Südvorstadt und Connewitz mit den Stadtteilen Schleußig, Plagwitz sowie Klein- und Großzschocher im Westen. Die betroffene Brücke wurde 1927 erbaut und ist somit beinahe 100 Jahre alt.
Der beschädigte Bereich wurde bereits gesperrt, weshalb stadtauswärts nun weniger Platz für Radfahrer und Fußgänger zur Verfügung steht.
Radfahrer müssen daher ihr Fahrrad über die Brücke am Schulbiologiezentrum schieben. "Es wird entsprechend um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme gebeten", so die Stadt.
Dass die Beipertbrücke sich nicht mehr im besten Zustand befindet, ist schon länger bekannt. Bereits Anfang des Jahres stand sie auf einer Liste der Überführungen, der eine Lastbeschränkung drohte.
Pläne für einen Ersatzneubau gibt es bereits. Laut Stadt gibt der Haushalt eine Umsetzung aber frühestens 2034 her.
Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof

