Drohung an Leipziger Schule: "Gehen nicht von Ernsthaftigkeit aus"
Leipzig - Nach dem Eingang einer Drohung mussten am Mittwoch mehrere hundert Schüler die Thomasschule im Leipziger Zentrum-West verlassen. Die Polizei ist vor Ort, zeigte sich jedoch gefasst.
Wie Polizeisprecherin Susanne Lübcke gegenüber TAG24 mitteilte, wurde die Behörde gegen 12 Uhr über den Vorfall informiert und die Schule daraufhin evakuiert. Die Drohung soll demnach per E-Mail eingegangen sein.
Beamte eilten zu dem Schulgebäude an der Hillerstraße. Vor Ort kamen zwei Sprengstoffspürhunde zum Einsatz, um die Einrichtung abzusuchen.
Zunächst war dabei unklar, ob es sich tatsächlich um eine Bombendrohung handelt. Polizeisprecherin Lübcke erklärte jedoch, dass sie keine akute Gefahr vermuten. "Wir gehen derzeit nicht von einer Ernsthaftigkeit aus."
Einer Meldung der "Leipziger Volkszeitung" zufolge wird das Gymnasium von 700 Schülerinnen und Schülern besucht.
Kurz nach 14 Uhr gab die Polizei die Schule wieder frei. "Der Einsatz ist beendet. Dabei wurde von unserer Seite nichts festgestellt", sagte Polizeisprecher Tom Erik Richter auf Anfrage.
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Ob die Schülerinnen und Schüler den Unterricht fortsetzen konnten oder nach Hause geschickt wurden, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.
Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof
