Leipzigs Superblitzer plötzlich blind: Farbanschlag mit hässlichen Worten von Handball-Fans?
Leipzig - Leipzigs Superblitzer ist Ziel eines Farbanschlags geworden. Fotos von Temposündern wird er nun wohl vorerst nicht mehr machen können.
Die Schmierfinken tobten sich vermutlich in der vergangenen Nacht an dem Enforcement Trailer aus, der in der Eutritzscher Straße auf Höhe der Haltestelle Chausseehaus im Leipziger Zentrum-Nord stand.
Laut einem Reporter vor Ort soll der Superblitzer am Freitagabend noch nicht beschmiert gewesen sein.
Selbst die Leipziger Polizei hatte zunächst noch keine Kenntnis von den Schäden, als TAG24 nachfragte. Sofort wurde eine Streife zur Eutritzscher Straße geschickt, um den Schaden zu begutachten.
Eine Polizeisprecherin bestätigte am Nachmittag das Offensichtliche: Unbekannte hatten das Sichtfenster mit pinker Farbe besprüht.
Wenig freundliche Worte an der Seite des Blitzers ("Fo**en Flensburg") lassen einen Zusammenhang zur Handball-Partie des DHfK Leipzig gegen den SG Flensburg-Handewitt im Hummel Cup vermuten. Die Sachsen hatten das Spiel gegen den Favoriten am Freitagabend gewonnen.
Möglicherweise wollten die Vandalen aber auch einfach ihren Unmut über das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg zum Ausdruck bringen, das die Punkte für Verstöße im Straßenverkehr registriert.
Laut Polizei könne die Höhe des Schadens noch nicht beziffert werden. Die Behörde hat die Stadt Leipzig über die Farb-Attacke informiert. Ob der Superblitzer sich noch an Ort und Stelle befindet bzw. wie schnell er abgeholt und gesäubert wird, war am späten Nachmittag nicht in Erfahrung zu bringen.
Titelfoto: EHL Media/Erik-Holm Langhof
