Finaleinzug nach Torspektakel: Leipzig schlägt Top-Favoriten!

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Lößnitz - Beim hochkarätig besetzten GÜ-Sport Hummel Cup des EHV Aue in Lößnitz hat der SC DHfK Leipzig am Freitagabend mit 44:42 (23:20) gegen die SG Flensburg-Handewitt gewonnen und damit in der Vorbereitung ein frühes Ausrufezeichen gesetzt. Durch den Sieg des Absteigers über den Tabellendritten der vergangenen Bundesliga-Saison ziehen die Sachsen ins Turnier-Finale ein.

Beim Hummel Cup traf der SC DHfK Leipzig am Freitagabend auf die SG Flensburg-Handewitt. (Archivaufnahme)
Beim Hummel Cup traf der SC DHfK Leipzig am Freitagabend auf die SG Flensburg-Handewitt. (Archivaufnahme)  © PR/Klaus Trotter

Zwischen den Pfosten der Leipziger startete der genesene Mrvka, Neuzugang Suljakovic fiel aufgrund einer im Trainingslager erlittenen Kopfverletzung aus.

Der SC DHfK fand gut in die Partie und hatte nach zehn Minuten beim Stand von 9:7 leicht die Nase vorn. Vor allem über den Kreis ging viel, nicht zuletzt dank der starken Anspiele von Bombac.

Kurz darauf zeigte sich Coach Frank Carstens im Time-Out jedoch wenig zufrieden mit der bisherigen Defensiv-Leistung seines Teams: "Jungs, wir kriegen einen Durchbruch nach dem nächsten im Zentrum!"

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Doch auch die SG dürfte mit der bis dahin gezeigten Abwehrleistung nicht sonderlich zufrieden gewesen sein.

Bis zum Halbzeitpfiff neutralisierten sich dann beide Mannschaften größtenteils. Beim Stand von 23:20 für die Grün-Weißen ging es zum Durchschnaufen in die Kabine.

Beide Teams erhöhen den Druck im zweiten Durchgang

Am Vormittag hatten die Sachsen bekanntgegeben, dass die Allianz den Leipzigern auch in der 2. Liga als Sponsor erhalten bleibt.
Am Vormittag hatten die Sachsen bekanntgegeben, dass die Allianz den Leipzigern auch in der 2. Liga als Sponsor erhalten bleibt.  © SC DHfK

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann spürbar an Fahrt auf: Das Spiel wurde deutlich schneller, dynamischer und auch in den Zweikämpfen um einiges intensiver.

Nach 45 Minuten lag Leipzig beim Stand von 32:31 noch immer vorn, doch Flensburg blieb den Sachsen dicht auf den Fersen.

In der Crunch-Time wurde es dann richtig spannend, ein Treffer jagte den nächsten. Knapp fünf Minuten vorm Schlusspfiff (40:39) stellte die SG ihre Abwehr um, trat nun weit heraus und störte das Aufbauspiel des SC DHfK.

Leipzig geriet dadurch kurz aus dem Tritt, doch fand schnell zurück in die Spur und stellte 70 Sekunden vor Schluss wieder auf drei Tore Vorsprung um.

Schlussendlich gewannen die Grün-Weißen mit 44:42 und stehen damit am morgigen Samstag um 16 Uhr im Finale des Turniers! Auf wen der SC DHfK dort trifft, entscheidet sich später am Abend.

Titelfoto: PR/Klaus Trotter

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