Dreiste Metalldiebe wüten auf Friedhöfen in Leipzig und Markkleeberg: Zehntausende Euro Schaden
Leipzig - Gefühllos und dreist: Unbekannte haben auf dem Leipziger Südfriedhof sowie auf dem Kommunalen Friedhof in Markkleeberg im August und Anfang September massenhaft Grabschmuck gestohlen. Der Gesamtschaden geht in die Zehntausende!
Wie Polizeisprecher Tom Erik Richter mitteilte, erstreckten sich die Taten auf dem Südfriedhof über den Zeitraum vom 9. August bis zum 5. September.
Die Diebe gingen dabei extrem skrupellos vor: Zunächst brachen sie Metallschmuck aus einem Grabstein. Später montierten sie eine Bronzeplatte ab und trennten im großen Stil mehrere Bronzestatuen von verschiedenen Gräbern - teilweise offenbar unter Einsatz von schwerem Werkzeug.
Selbst vor bereits bestohlenen Ruhestätten machten die Diebe keinen Halt und schlugen erneut zu.
Auch der Kommunale Friedhof in Markkleeberg blieb nicht verschont. Zwischen dem 21. und 23. August entwendeten Unbekannte dort mehrere Kupferblätter, die Urnengräber zierten.
Polizei hofft auf Zeugenhinweise
Die Polizei hat in allen Fällen die Ermittlungen wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls aufgenommen und sucht nun nach Zeugen.
Wer etwas mitbekommen hat, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Südost (Richard-Lehmann-Straße 19) unter der Telefonnummer (0341) 3030 - 0 zu melden.
Zudem appelliert die Polizei an alle Grabpächter, die Ruhestätten ihrer Angehörigen zu überprüfen und eventuelle Diebstähle oder Schäden umgehend anzuzeigen.
Titelfoto: Anke Brod
