Ekliges Taubenkacke-Chaos vor Leipziger Galeria: So will sich das Kaufhaus gegen die Tiere wehren
Leipzig - Dem ein oder anderen Kunden der Leipziger Galeria-Filiale in der Innenstadt dürfte beim Betreten oder Verlassen des Gebäudes vielleicht schon mal ein unangenehmer Geruch in die Nase gestiegen sein. Daran soll sich aber schon bald etwas ändern.
Bereits Ende vergangenen Jahres hatte TAG24 über die Verschmutzungen rund um den Seiteneingang zum Gewandgäßchen berichtet. Damals hieß es von der Filialgeschäftsführung, der Bereich werde "kontinuierlich" gereinigt.
Und nun, mehr als ein halbes Jahr später? Der Boden vor dem verschlossenen Eingang ist so sehr mit Tauben-Kot übersät, dass man das darunter liegende Kopfsteinpflaster nur noch erahnen kann. Teilweise sind sogar die Glastüren verschmutzt.
Auf Nachfrage erfuhr TAG24 nun von Falk Maroske, dem kaufmännischen Leiter von Galeria, dass das Areal im Rahmen der "regulären Reinigungsintervalle" zwar tatsächlich immer wieder gesäubert wird, es aber bereits innerhalb kurzer Zeit wieder neu verschmutzt wird. Das lässt sich laut Maroske auf die "örtlichen Gegebenheiten und die hohe Taubenaktivität" zurückführen.
Bereits Mitte Mai sei eine Fachfirma mit der Reinigung sowie der Installation einer "Taubenvergrämung" beauftragt worden. Hierbei seien aber Komplikationen aufgetreten.
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Installation von "Taubenvergrämung" verzögert sich
"Die Umsetzung der Maßnahmen konnte bislang jedoch nicht erfolgen", so Maroske. Demnach seien Genehmigungen sowie naturschutzrechtliche Vorgaben während der Nist- und Brutzeit der Tiere zu berücksichtigen.
Lange müssen sich die Passantinnen und Passanten aber wohl nicht mehr gedulden: Aktuell gehe man davon aus, die Arbeiten in der ersten Septemberwoche beginnen zu können.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der geplanten "Taubenvergrämung", durch welche die Tiere langfristig davon abgehalten werden sollen, sich über dem Eingang zum Einkaufszentrum niederzulassen.
Maroske zeigte sich positiv gestimmt: "Wir sind zuversichtlich, dass (...) eine langfristige und nachhaltige Lösung erreicht werden kann."
Titelfoto: Montage TAG24/Tamina Porada

