Bericht: Leipziger leben länger als der Rest von Ostdeutschland

Leipzig - Die Lebenserwartung in Leipzig ist höher als im Rest von Ostdeutschland. Das ging aus dem jüngst veröffentlichten Quartalsbericht der Messestadt hervor. Außerdem stieg 2022 die Nachfrage nach Schrebergärten.

Die Lebenserwartung in Ostdeutschland steigt - vor allem in Leipzig. (Symbolbild)
Die Lebenserwartung in Ostdeutschland steigt - vor allem in Leipzig. (Symbolbild)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Der Höchststand der Lebenserwartung der Leipziger wurde bereits im Jahr 2019 erreicht: Damals wurden die Einwohner der Messestadt im Durchschnitt 81 Jahre alt und lagen damit über der Lebenserwartung des restlichen ostdeutschen Bewohner mit 80,7 Jahre.

Durch die Pandemie bedingt ist diese Zahl nun jedoch leicht gesunken: 2021 wurde der Durchschnitts-Leipziger 80,4 Jahre alt, im Rest von Ostdeutschland 79,6 Jahre, wie der aktuelle Quartalsbericht zeigte.

Bezüglich der Sterblichkeit gibt es zwischen den neuen und alten Bundesländern immer noch signifikante Unterschiede, auch wenn die ostdeutschen Frauen stark am Aufholen sind. Zwischen 1998 und 2019 wuchs die Lebenserwartung in Leipzig von 77,2 auf 81 Jahre, im Osten gesamt von 76,6 auf 80,7 Jahre und im Westen von 77,8 auf 81,3 Jahre.

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Weitere interessante Zahlen legte der Quartalsbericht bezüglich der Nutzung von Schrebergärten vor: In der Messestadt gibt es mehr als 38.000 Parzellen in 272 Kleingartenanlagen.

Die Schrebergärten machen mittlerweile knapp ein Drittel des Stadtgrüns aus. "Allerdings übersteigt die Nachfrage das Angebot – was sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern dürfte", teilte die Stadt bedauernd mit.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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