"Als würde eine alte Freundschaft zu Ende gehen": So denken Highfield-Fans über das Ende des Festivals

Großpösna - 28.000 Menschen feiern dieser Tage das vorerst letzte Highfield-Festival am Störmthaler See bei Leipzig. Viele von ihnen verbindet eine langjährige Beziehung, für andere ist es das erste Mal auf dem Acker. TAG24 sprach mit ihnen über das Festival - und darüber, was das Aus für sie bedeutet.

Nadine geht seit 2012 regelmäßig zum Highfield. Das Ende des Festivals fühlte sich für sie an, "als würde eine lange Freundschaft zu Ende gehen", sagte sie.  © Christian Grube

Nadine ist seit 2012 regelmäßig zum Highfield gegangen. "Seit einigen Jahren sind wir immer in derselben Gruppe hier, die ein Freund organisiert. Für mich war das Highfield immer wie ein verlängertes Familientreffen", beschreibt sie ihre Verbindung zu dem Festival.

Als sie von dem Aus erfuhr, habe es sich angefühlt, "als würde eine lange Freundschaft zu Ende gehen", beschreibt es die Musikfreundin. Inzwischen habe sie jedoch ihren Frieden mit dem Ende ihres Wohlfühl-Festival gefunden. "Vielleicht ist es auch okay so."

Das letzte Highfield wolle sie noch einmal ausgiebig genießen. "Mein Highlight war bereits gestern, 'Hi! Spencer' mit einem meiner besten Freunde zu sehen."

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Für Ronya und ihre Mama Julia ist das Highfield 2026 das allererste Festival, das sie je besucht haben. "Wir wollten SDP sehen, haben für Braunschweig aber keine Tickets mehr bekommen. Also haben wir geschaut, wo wir noch hin können. Ronya ist inzwischen 15, da dachten wir, wir können auch mal hier hin", erklärte Julia.

Die Tickets hätten sie bereits lange vor der Verkündung des Festival-Endes gekauft. "Jetzt hier zu sein, da schaut man mit einem lachenden und einem weinenden Auge drauf. Es ist schön hier zu sein, aber auch schade, dass es jetzt vorbei ist."

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Für Julia und ihre Tochter Ronya ist das diesjährige Highfield das allererste Festival. Auf das Ende blicken sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Es ist schön, hier zu sein. Schade, dass es nun vorbei ist."  © Christian Grube
Für Nina, Christin, Mandy und ihren Biber Christine war das Highfield-Ende "scheiße", "schockierend" und "traurig".  © Christian Grube

Suche nach Alternative: "Das hier hätte eine schöne Tradition werden können"

Sveja, Lela, Jan und Catrin wollen das letzte Highfield in vollen Zügen genießen.  © Christian Grube

Ähnlich äußerten sich auch Mandy, Christin und Nina, als TAG24 sie ansprach. Eine Freundin hatte das Trio einst auf das Highfield aufmerksam gemacht. Inzwischen ist es für Mandy die bereits dritte Ausgabe des Festivals und für Nina die zweite.

Als das Aus bekannt gegeben wurde, sei das für sie "scheiße", "schockierend" und "traurig" gewesen. "Das Highfield war von der Musik her immer super", bemerkt Mandy, während Nina ergänzt: "Ich fand auch die Stimmung immer schön."

Ihre Gruppe sei inzwischen auf der Suche nach einer Alternative, dabei jedoch noch nicht fündig geworden. "Das hier hätte eine schöne Tradition werden können."

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Etwas gefasster sahen es Lela, Sveja, Catrin und Jan, die in diesem Jahr allesamt zum ersten Mal bei Highfield sind. "Wir waren schon überrascht, dass es jetzt das letzte Mal ist, aber die Verbindung ist da noch nicht so stark", sagte Catrin.

Die letzte Ausgabe wollten sie dennoch in vollen Zügen genießen, waren bereits im See schwimmen und freuten sich auf Kraftklub am Samstagabend.

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