Leipzig - Matthias Mangiapanes (43) "Reality TV Quiz" war die letzte Veranstaltung, die im Leipziger "Enchilada" stattgefunden hat. Ab sofort wird das Restaurant wochenlang umgebaut.
Nach dem finalen Öffnungstag am Samstag (3. Oktober) ist das Kapitel "Enchilada" in Leipzig Geschichte. Geschäftsführer Rüdiger Harlfinger sperrte das Lokal zu und hat jetzt jede Menge Arbeit vor sich.
Im Oktober 2005 hatte Harlfinger den Mexikaner am Richard-Wagner-Platz in Sichtweite der "Höfe am Brühl" eröffnet und mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreich geführt.
"Nach etwas mehr als 20 Jahren haben wir einfach Lust, etwas Neues zu schaffen, ohne es zu müssen - das ist die beste Voraussetzung", sagt er zu TAG24.
Mehr als eine Million Gäste habe man in dieser Zeit bewirten dürfen - eine Wahnsinns-Zahl!
Nun aber wird das Geschäft mit einem neuen Konzept fortgeführt. Und dieses werden alte und neue Gäste noch in diesem Jahr erleben dürfen.
Enchilada-Chef Rüdiger Harlfinger feierte 2025 sein 20‑jähriges Bestehen
Aus Enchilada wird das Wirtshaus
Rüdiger Harlfinger wird die kulinarische Reise nach Mexiko samt typischen Speisen wie Quesadillas, Burritos und Tortillas sowie exotischen Cocktails beenden.
Dafür hält in der Zukunft zünftiger gutbürgerlicher Speis und Trank Einzug. Mit dem "Wirtshaus am Brühl" landen höchstwahrscheinlich bald Schnitzel, Schweinebraten und Knödel auf den Tellern der hungrigen Gäste.
Wie genau die Karte nach dem Umbau aussehen wird, da lässt sich der Chef noch nichts entlocken.
Positiv für die Angestellten: "Wir behalten das gesamte Team und bauen dieses weiter aus. Es gibt keine Entlassungen." Aus aktuell 41 Mitarbeitenden sollen künftig um die 50 werden, verrät Harlfinger TAG24.
Etwa Ende November soll der Umbau abgeschlossen werden. "Wir gehen davon aus, dass alle Gewerke und Lieferanten ihre Zeitpläne einhalten können." Ein genaues Datum werde später kommuniziert.