20-Jähriger niedergestochen: Polizei setzt Fährtenhund am Wilhelm-Leuschner-Platz ein

Leipzig - Dieses Szenario wirft Fragen auf. Am Samstagmittag wurde ein 20-Jähriger mit Stichverletzungen vor dem S-Bahnhof Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig gefunden. Von einem möglichen Täter, der ihm diese zugefügt haben könnte, fehlte zunächst jede Spur.

Zahlreiche Kräfte von Polizei und Rettungsdienst waren am Samstagmittag am Wilhelm-Leuschner-Platz im Einsatz.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Wie das polizeiliche Lagezentrum auf Anfrage von TAG24 erklärte, ging der Notruf gegen 12.48 Uhr bei den Beamten ein.

Vor Ort bestätigte sich, dass ein Mann verletzt war. Während sich die Polizei anfangs mit genaueren Informationen bedeckt hielt, bestätigte Sprecher Tom Erik Richter am Sonntag, dass es sich um Stichverletzungen handelte.

Ein Polizeibeamter reagierte sofort und leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Im Anschluss wurde der 20-Jährige zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

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Auf Nachfrage von TAG24 erklärte eine Polizeisprecherin des Lagedienstes am späten Samstagnachmittag, dass sich der Verletzte noch in Behandlung befinde und bisher nicht befragt werden konnte.

"Die Polizei setzte im Rahmen der Tatortarbeit einen Fährtenhund ein und sicherte vor Ort Spuren", so Richter.

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Was genau vor Ort passiert ist, muss die Polizei nun ermitteln.  © EHL Media/Erik-Holm Langhof

Die genauen Hintergründe ermittelt die Polizei im Rahmen einer Untersuchung wegen gefährlicher Körperverletzung.

Erstmeldung vom 8. August, 14.56 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 9. August um 12.37 Uhr.

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