Von Lutz Brose
Leipzig - Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstöße gehören weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Die logische Konsequenz: Städte und Gemeinden investieren verstärkt in Verkehrsüberwachungstechnik. Auch die Stadt Leipzig zieht mit.
Neben den bereits auf TAG24 "vorgestellten" neuen Blitzern an der Harkortstraße und der Berliner Straße wurden in den letzten Tagen drei weitere kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessgeräte an den Standorten Richard-Lehmann-Straße/Karl-Liebknecht-Straße, Volksgartenstraße/Löbauer Straße sowie Könneritzstraße/Industriestraß installiert, wie ein Sprecher der Stadt auf TAG24 Anfrage mitteilte.
Einige der Geräte hätten bereits im letzten Herbst montiert werden sollen. Der Aufbau der Messplätze und die Terminplanung liegen jedoch in der Verantwortung des Geräteherstellers, so der Sprecher weiter.
Alle Investitionen sind Teil des Ausführungsbeschlusses VII-DS-08222 zur Ersatzbeschaffung von Verkehrsüberwachungstechnik aus den Jahren 2023 und 2024.
Nach Abschluss des genannten Beschlusses verfügt die Stadt Leipzig planmäßig über 21 stationäre kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsanlagen, acht reine stationäre Geschwindigkeitsanlagen, neun Enforcement-Trailer sowie fünf Messfahrzeuge mit mobiler Messtechnik.
Die Blitzersäule an der Straße des 18. Oktobers bleibt weiterhin blind. Ende März wurde sie in Brand gesetzt, was eine zeitintensive Neubeschaffung nach sich zieht.