Leipzig - Sie sorgen tagtäglich für Recht und Ordnung, doch das ist längst nicht alles, worauf Leipzigs Polizeibeamte stolz sein können: Ihr Wachposten am US-Generalkonsulat wurde nun mit einem Preis geehrt. 17.500 Euro gab es dafür vom Freistaat.
Ausgezeichnet wurde der Wachposten mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bauen im Spannungsfeld von Hightech und Lowtech".
Der Wachposten zeige dabei, welches Potenzial selbst in kleinen und stark reglementierten Bauaufgaben steckt.
"Drei in Holzbauweise vorgefertigte Module wurden ohne eigene Fundamente errichtet. Sie sind transportabel, wiederverwendbar und erfüllen zugleich hohe funktionale, energetische und sicherheitstechnische Anforderungen", hieß es in einer Mitteilung zur Preisvergabe.
"Am US-Generalkonsulat wird aus einer streng funktionalen Sicherheitsaufgabe ein sorgfältig gestaltetes Stück Stadtraum. Das ist innovativ und bodenständig zugleich", lobte Sachsens Bauministerin Regina Kraushaar (62, CDU) den Posten.
Die Auszeichnung erhielten nicht direkt die Gesetzeshüter, sondern der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Leipzig I, als Bauherr sowie das Büro Voigt Architekten aus Leipzig als Verfasser des Entwurfs.
Ausgezeichnet wurde zudem die Umnutzung einer historischen Maschinenhalle in Connewitz zu Atelier- und Büroflächen.