Neue Gebühren, neue Regeln: Diese Veränderungen betreffen alle Leipziger 2027

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Leipzig - 2027 rückt näher, nur noch gut zwei Monate bis zum Jahreswechsel - und der bringt Veränderungen für Leipzig. Ab 1. Januar werden nämlich die Abfallentsorgung und die Straßenreinigung teurer.

Die Leerung der Mülltonnen wird im neuen Jahr teurer in Leipzig. (Symbolfoto)
Die Leerung der Mülltonnen wird im neuen Jahr teurer in Leipzig. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Gründe sind dieselben wie in so vielen Lebensbereichen: Höhere Kosten und die Inflation machen uns das Leben schwer. Gesetzesänderungen kommen noch obendrauf.

"Unser Ziel ist es, die steigenden Anforderungen an Sauberkeit und Entsorgung mit einem verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen und ökologischen Ressourcen in Einklang zu bringen", begründet Elke Bröcker, kaufmännische Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Stadtreinigung, die Maßnahme. So wolle man die Lebensqualität in der Messestadt langfristig sichern.

Für die Restabfallbehälter bedeutet das eine Erhöhung zwischen drei und 71 Cent pro Leerung. Die Gebühr ist dabei von der Größe der Tonne abhängig. Außerdem steigen auch die monatlichen Verwertungsgebühren um neun bis 42 Cent bei einer Leerung aller 14 Tage.

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Möchte man die Mülltonnen wöchentlich leeren lassen, gilt dann: Außerhalb der Innenstadt ist das nur noch für Behälter ab 240 Litern möglich. Innerhalb der Innenstadt ist es weiter unabhängig von der Größe.

Die Preise für die einzelnen Größen findet Ihr auf der Seite der Leipziger Stadtreinigung. Die Änderungen der Gebühren gelten für 2027 und 2028, wenn der Stadtrat zustimmt.

Sperrmüll-Wertmarken werden digital

Gut gemeint heißt nicht immer gut gemacht: Verschenkekisten sind eigentlich verboten, stehen aber trotzdem an jeder Ecke herum.
Gut gemeint heißt nicht immer gut gemacht: Verschenkekisten sind eigentlich verboten, stehen aber trotzdem an jeder Ecke herum.  © Christian Grube

Auch die Straßenreinigung wird teurer: Die jährlichen Gebühren pro Straßenfrontmeter steigen je nach Reinigungsklasse um 18 Cent bis 2,72 Euro. Hier liegen die Gründe in höheren Personal- und Dieselpreisen sowie gestiegenen Kosten für Fremdleistungen und Investitionen in Technik und Infrastruktur.

Wer Papier-Wertmarken zum Beispiel für Grünschnitt, Elektroschrott und Sperrmüll benötigt, wird kommendes Jahr auf die digitale Variante umstellen müssen. Immerhin: Die Preise bleiben vorerst unverändert, die Infos zu den Wertmarken findet Ihr auf der Seite der Stadtreinigung.

Außerdem gilt ab 2027: Bau- und Abbruchabfälle aus Privathaushalten können auf bestimmten Wertstoffhöfen gegen Gebühr abgegeben werden. Dabei gilt eine Höchstmenge von 100 Litern pro Werktag.

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Auch oft ein Ärgernis, wenn auch gut gemeint: sogenannte Verschenkekisten. Diese im öffentlichen Raum abzustellen, ist, angelehnt an das städtische Verbot, nicht erlaubt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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