Voraussetzungen erfüllt, Tests bestanden: Sächsischer Rufbus soll bald autonom pendeln

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Leipzig - Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben mit zwei Verkehrsprojekten zwischen S-Bahnhof Leipziger Messe und BMW-Terminal getestet, wie autonomes Fahren im ÖPNV funktionieren könnte. Nun sollen die Ergebnisse auf das Rufbus-Shuttle "Flexa" übertragen werden.

Der Rufbus "Flexa" ist mit einem Fahrer unterwegs. Das soll sich ab 2030 ändern. Dann soll "Flexa" autonom fahren.
Der Rufbus "Flexa" ist mit einem Fahrer unterwegs. Das soll sich ab 2030 ändern. Dann soll "Flexa" autonom fahren.  © LVB

Wer weit entfernt von der nächsten Bus- oder Straßenbahnhaltestelle wohnt, hatte in puncto Mobilität selbst im gut ausgebauten Verkehrsnetz von Großstädten lange das Nachsehen.

In Leipzig haben die Verkehrsbetriebe viele solcher Lücken im ÖPNV mit dem Rufbus-Shuttle "Flexa" geschlossen.

Allerdings ist das Angebot auf Dauer kaum wirtschaftlich, wenn dafür eigens Fahrer auf Abruf stehen müssen. Deshalb haben die LVB mit "ABSOLUT I und II" nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, künftig auf einen Sicherheitsfahrer im Fahrzeug verzichten zu können.

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Stattdessen soll eine Leitstelle die Überwachung übernehmen, so die LVB. Ziel: Ab 2030 sollen autonome Shuttles schrittweise in den Regelbetrieb überführt werden.

Finanziell unterstützt wird das durch die "Sächsische Initiative Automatisierte Shuttle im ÖPNV" (SIAS-ÖV). EU und Freistaat stellen dafür rund 9,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Titelfoto: LVB

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