Wird Leipzigs Hauptbahnhof-Empfangshalle für Hunderte Millionen Euro verkauft?
Leipzig - Die Deutsche Bahn soll noch in diesem Jahr über einen Kauf des Empfangsgebäudes des Leipziger Hauptbahnhofs mitsamt des Promenaden-Einkaufszentrums nachdenken. Das geht aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hervor.
Wie ein DB-Sprecher TAG24 bestätigte, sei die Entscheidung noch nicht gefallen.
Laut Pachtvertrag - vor rund 30 Jahren war das Gebäude im Leipziger Zentrum an private Investoren verkauft worden - habe das Unternehmen nun die Möglichkeit auf einen Rückkauf.
Laut der SZ soll der Preis zwischen 200 und 250 Millionen Euro liegen. Die Rückkaufs-Option gelte demnach nur noch wenige Monate bis zum Jahresende. Wird sie nicht wahrgenommen, kehre diese Möglichkeit erst in mehreren Jahrzehnten wieder.
Die Deutsche Bahn, die seit geraumer Zeit gegen die roten Zahlen ankämpft, muss nun also zwischen den Kosten und dem möglichen Nutzen abwägen.
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Sollte das Bahnhofsgebäude mit den mehr als 100 Geschäften und Restaurants zurück in den Besitz der Bahn kommen, sind ihr wohl allerdings hohe Einnahmen sicher: Täglich wird der Bahnhof von rund 100.000 Reisenden frequentiert, wie TAG24 erfuhr. Dazu kommen dann noch jene Besucherinnen und Besucher, welche in den Promenaden shoppen.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
