5 Millionen Liter Salzwasser & 100-Meter-Tunnel: Leipziger Zoo feiert "Feuerland"-Eröffnung
Leipzig - Der Zoo Leipzig ist um eine Attraktion reicher. Am heutigen Dienstag öffneten sich die Tore zur neuen Erlebniswelt "Feuerland". Zu entdecken gibt es dort eine faszinierende Küsten- und Meereswelt voller einzigartiger Bewohner.
"Vor Ihnen steht heute ein überglücklicher Mensch", verkündete Zoodirektor Prof. Jörg Junhold strahlend bei der feierlichen Eröffnung.
Passend dazu zitierte er eine Äußerung des berühmten Naturforschers Charles Darwin, der beim Anblick Feuerlands im Jahre 1839 Folgendes gesagt hatte: "Ein einziger Blick auf die Landschaft genügte, mir zu zeigen, wie sehr sie sich von allem unterschied, was ich je gesehen hatte."
Gemeinsam mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD, 68), dem chilenischen Botschafter in Deutschland, Jorge Terrazas, sowie weiteren prominenten Gästen weihte Junhold das Millionenprojekt dann offiziell ein.
Die Besucher erwartet eine spektakulär nachgebildete südamerikanische Küstenlandschaft mit zerklüfteten Felsen, Strandbereichen und einer echten Wellenanlage.
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Tauchgang ohne nass zu werden
Das Herzstück von Feuerland: Ein riesiges Becken mit über fünf Millionen Litern Wasser, welches durch die Zugabe von über 150 Tonnen Spezialsalz in Meereswasser verwandelt wurde, damit sich Robben, Seelöwen und Humboldtpinguine wie in ihrer südamerikanischen Heimat fühlen.
Absolutes Highlight für die Gäste ist dabei ein mehr als 100 Meter langer Unterwassertunnel. Von dort aus geht es auf eine Art trockenen Tauchgang, bei dem man den Tieren beim Schwimmen direkt in die Augen schauen kann.
Wer lieber an Land bleibt, kann die stark bedrohten Humboldtpinguine auch aus dem Bauch eines nachgebauten Holzschiffes beobachten, das auf den Namen "Pacifico" getauft wurde.
Neben den fracktragenden Pinguinen und den quirligen Seelöwen gehören auch acht Meerespelikane aus dem Bergzoo Halle zu den neuen Bewohnern.
Titelfoto: TAG24/Jan-Gerrit Vahl
