Magdeburg - Der Fahrer eines Güterschiffes meldete sich am Mittwochnachmittag bei der Polizei: Seine Besatzung war sturzbetrunken.
Gegen 15 Uhr kontrollierten die Beamten das Gütermotorschiff in der Schleuse Rothensee in Magdeburg.
Der zuständige Schiffsführer hatte gemeldet, dass seine beiden Besatzungsmitglieder wohl betrunken zur Arbeit erschienen seien und zuvor auch "sicherheitsrelevante Tätigkeiten", wie etwa das Festmachen des Boots, durchgeführt hatten.
Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, bestätigte sich die Vermutung vor Ort sofort. Die beiden Männer wankten schon beim Laufen und hatten eine verwaschene Aussprache.
Die Schiffsleute mussten einen Atemalkoholtest über sich ergehen lassen: Sie pusteten stattliche 3,37 und 2,42 Promille.
Dem Schiff wurde noch vor Ort die Weiterfahrt untersagt, bis eine geeignete Mindestbesatzung an Bord sei.
Die Polizei zog daraufhin die beiden Schifferdienstbücher ein und informierte die zuständige Schifffahrtsverwaltung über die Verstöße der Männer. Gegen die Trunkenbolde wurden mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.