Nach Brand bei Pfeiffers mit Verletzten: So geht es jetzt weiter
Magdeburg - Nach dem schweren Brand in den Pfeifferschen Stiftungen am Montagmorgen ist in dem Magdeburger Klinikum viel zu tun. Einen kleinen Lichtblick gibt es dennoch.
Bei dem Feuer auf der gastroenterologischen Station wurde der Bereich massiv beschädigt, es entstand ein Millionenschaden, der über mehrere Monate behoben werden muss.
Wie die Klinik mitteilte, konnte am frühen Dienstagmorgen jedoch die darüberliegende Station, die ebenfalls sicherheitshalber abgesperrt worden war, wieder öffnen.
Die "stationäre und akutmedizinische Versorgung" sei zu jeder Zeit sichergestellt, so ein Sprecher.
Am Dienstag steht außerdem eine Begehung des Brandortes für Kriminalpolizei und Gutachter auf dem Plan, danach wolle man über weitere Schritte entscheiden.
Das Feuer war am Montag gegen 8.30 Uhr auf einem Patientenzimmer ausgebrochen. Wie die Polizei auf Anfrage von TAG24 mitteilte, könne derzeit eine fahrlässige Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.
Über 70 Patienten mussten evakuiert werden. Glücklicherweise konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen.
Die Frau, auf deren Zimmer das Feuer entstanden war, erlitt eine Rauchgasvergiftung, zwei weitere Personen mussten ebenfalls medizinisch untersucht werden.
Titelfoto: Isabelle Wiermann/TAG24
