Kontrollen an Magdeburger Schulen: Ordnungsamt stellt E-Zigaretten sicher
Magdeburg – Bei Kontrollen an zwei Magdeburger Schulen hat das Ordnungsamt zahlreiche Verstöße gegen den Jugendschutz festgestellt. Innerhalb kurzer Zeit wurden bei Minderjährigen insgesamt 29 sogenannte Vapes, E-Zigaretten und weitere Tabakprodukte sichergestellt.
Wie die Stadtverwaltung Magdeburg mitteilte, standen bei der Aktion eine Integrierte Gesamtschule und eine Gemeinschaftsschule im Mittelpunkt. Dabei ging es den Mitarbeitern nicht nur darum, die Produkte einzusammeln.
Die Jugendlichen lieferten offenbar auch Hinweise darauf, wo sie ihre Vapes und Tabakwaren gekauft hatten. Diese Informationen sollen nun überprüft werden.
Gegen Verkäufer, die entsprechende Produkte an Minderjährige abgegeben haben, können Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden, hieß es. Im schlimmsten Fall drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
Laut Gesetz dürfen Vapes und E-Zigaretten nicht an Minderjährige verkauft werden. Auch eine Erlaubnis der Eltern ändert daran nichts.
Nach Angaben der Stadt kann es sogar für Sorgeberechtigte Konsequenzen geben, wenn sie das Rauchen oder Dampfen ihrer minderjährigen Kinder in der Öffentlichkeit dulden.
Schon jetzt kündigte die Stadt an, dass es nicht bei dieser einen Aktion bleiben soll. Das Ordnungsamt werde weitere unangekündigte Jugendschutzkontrollen im Magdeburger Stadtgebiet durchführen.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn
