"Es ist nichts verloren": Grüne Sachsen-Anhalt kämpfen um Wiedereinzug in den Landtag

Von Dörthe Hein

Wittenberg/Magdeburg - Sachsen-Anhalts Grüne kämpfen um den Wiedereinzug in den Landtag, wollen Teil der nächsten Landesregierung werden und eine absolute Mehrheit der AfD verhindern.

Susan Sziborra-Seidlitz (48), Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt, beim Landesparteitag ihrer Partei.  © Sebastian Willnow/dpa

Mit Blick auf die jüngste Umfrage, die die AfD weit vorn und die Grünen bei vier Prozent sieht, sagte die Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz (48) bei einem Landesparteitag in Wittenberg: "Es ist nichts verloren". Es komme auf die kleinen Parteien an.

"Schaffen wir es in den Landtag, und der Trend sagt deutlich, yes, wir schaffen das, dann gibt es die Chance auf eine demokratische Regierungsmehrheit", so Sziborra-Seidlitz.

"Jede einzelne Stimme zählt bei dieser Wahl und jede einzelne Stimme für Bündnis 90/Die Grünen hält die AfD von der Regierung fern. Das wird gelingen. Das gelingt. Und zwar nur mit Grün." 

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Bei dem Parteitag beraten die Delegierten über das Wahlprogramm der Grünen für die Landtagswahl am 6. September.

Neben den Kernthemen Energiewende und Ökologie stehen Bildungsthemen mit wohnortnahen Kitas und Schulen im Zentrum sowie die künftige Gesundheitsversorgung im Land.

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Bei der Wahl 2021 kamen die Grünen auf 5,9 Prozent der Stimmen. Im Landtag haben sie sechs Abgeordnete. Im aktuellen "Sachsen-AnhaltTREND" des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag von "Magdeburger Volksstimme", "Mitteldeutsche Zeitung" und Mitteldeutschem Rundfunk (MDR) liegt die Partei bei vier Prozent und würde damit den Wiedereinzug in den Landtag verpassen.

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