Neues LKA-Gebäude in Barleben: Wann beginnt der Bau?

Barleben/Magdeburg - Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt soll vor den Toren Magdeburgs neu entstehen. Wie geht es mit den Planungen voran?

Vor zwei Jahren haben Immobilien-Projektmanager Thomas Poege (l.), Finanzminister Michael Richter (69, CDU, M.) und Innenministerin Tamara Zieschang (53, CDU) das ausgewählte Grundstück besichtigt. (Archivbild)
Vor zwei Jahren haben Immobilien-Projektmanager Thomas Poege (l.), Finanzminister Michael Richter (69, CDU, M.) und Innenministerin Tamara Zieschang (53, CDU) das ausgewählte Grundstück besichtigt. (Archivbild)  © Ronny Hartmann/dpa

Der Neubau des Landeskriminalamts (LKA) in Barleben (Landkreis Börde) soll 2026 beginnen.

Es gebe zwar noch keinen offiziellen Termin für einen Baubeginn, bei den derzeitigen Planungen sei der Start jedoch im zweiten Quartal 2026 vorgesehen, teilte das Finanzministerium auf Anfrage mit. Die Realisierung sei derzeit bis Ende 2028 geplant.

Der Neubau des LKA soll modernsten Standards entsprechen.

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Auf dem insgesamt sieben Hektar großen Grundstück nördlich von Magdeburg sind 20.000 Quadratmeter Bürofläche und 3500 Quadratmeter Laborfläche geplant. Rund 700 Bedienstete sollen dort Platz finden.

Aktuell ist das Landeskriminalamt an mehreren Standorten in Magdeburg und in Schönebeck (Salzlandkreis) untergebracht. Im bisherigen Gebäude in der Landeshauptstadt waren gesundheitsgefährdende Fasern in den Deckenplatten entdeckt worden.

Zunächst hatte es Pläne für eine Sanierung gegeben, später wurde auf einen Neubau umgeschwenkt.

Im alten Gebäude des LKA in Magdeburg wurden gesundheitsgefährdende Fasern in den Deckenplatten entdeckt.
Im alten Gebäude des LKA in Magdeburg wurden gesundheitsgefährdende Fasern in den Deckenplatten entdeckt.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Baukosten sind noch nicht final

Derzeit erfolgten die Vorplanungen für das Bauprojekt, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Diese sollen in der ersten Jahreshälfte 2025 abgeschlossen werden.

Bislang wurden bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt wie beispielsweise eine Baugrunderkundung, Vermessungsarbeiten und archäologische Untersuchungen. Belastbare Angaben zu den Kosten seien erst später möglich, so das Finanzministerium.

Für den Neubau dürften mehrere Hundert Millionen Euro fällig werden.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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