München - Nach dem Tod eines 13-Jährigen in einem Münchner Hotel gibt es neue Entwicklungen: Gegen die tatverdächtige Mutter (37) wurde ein sogenannter Unterbringungshaftbefehl erlassen. Statt in Untersuchungshaft kommt die Frau damit zunächst in eine psychiatrische Klinik, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Entdeckt wurde der leblose Junge von einem Hotelmitarbeiter.
Zuvor hatte sich die besorgte Großmutter gemeldet und Alarm geschlagen. Der 13-Jährige und seine Mutter, die ursprünglich aus Rheinland-Pfalz stammen, sollen sich bereits seit September in München aufgehalten haben.
Auch die 37-Jährige befand sich in dem Hotelzimmer. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustands wurde sie anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Wie der Junge ums Leben kam, ist weiterhin rätselhaft.
Eine Obduktion konnte zunächst keine eindeutige Todesursache feststellen.
Die Ermittler haben die 37-jährige Ukrainerin im Visier: Sie steht unter dem konkreten Verdacht, ihren eigenen Sohn getötet zu haben. Spezialisten der Spurensicherung sicherten im Hotelzimmer mehrere Gegenstände, die nun genauer unter die Lupe genommen werden.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.