Nach Knie-OP: Ilse Aigner muss sich im Homeoffice erholen
Von Kathrin Zeilmann
München - Nach Knie-OP und Reha geht es für Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (61, CSU) wieder zurück an die Arbeit.
Sie starte von zu Hause aus im Homeoffice, sagte sie dem Münchner Merkur. "Auch da muss ich noch viel mit meinem Knie arbeiten. Ich wäre sicher gerne bei einigen Terminen dabei - muss aber vorsichtig sein."
Mit dem Verlauf ihrer Reha ist sie zufrieden: "Es geht bergauf. Aber wie das bei Knieoperationen so ist: Es dauert leider. Da muss man Schritt für Schritt gehen, im wahrsten Sinne des Wortes, und Geduld haben. Leider ist Geduld aber nicht meine Stärke."
Vor einigen Wochen war Aigner erfolgreich am Knie operiert worden. Sie hatte zuvor seit Jahren zunehmende Schmerzen am Knie, "insbesondere wenn ich wieder vom Berg runterging. Skifahren ging dann zwar anfangs noch, im vergangenen Winter ging das aber auch nicht mehr", hatte sie der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geschildert.
Spätestens nach der Sommerpause steht auch für Aigner ein spannender Herbst an: Ihr Name wird derzeit hoch gehandelt für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70, SPD). Aigner selbst schweigt zu dem Thema.
Titelfoto: Peter Kneffel/dpa