Horror-Unfall auf Oktoberfest: Mann wird von Free-Fall-Gondel getroffen und stirbt - Attraktion wieder in Betrieb

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München - Ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts auf dem Oktoberfest wurde bei einem Unfall am Montagabend tödlich verletzt. Am Dienstag wurde die Attraktion wieder in Betrieb genommen.

Polizei und Rettungssanitäter stehen am Unfallort auf dem Oktoberfest-Gelände.
Polizei und Rettungssanitäter stehen am Unfallort auf dem Oktoberfest-Gelände.  © Felix Hörhager/dpa

Wie die Polizei mitteilte, passierte der Betriebsunfall gegen 21.50 Uhr am Free-Fall-Turm "Hangover" auf dem Festgelände. Als die Gondel mit Fahrgästen aus großer Höhe zu Boden rauschte, habe sich der 52-jährige serbische Mitarbeiter des Fahrgeschäftes in dem Bereich am Boden aufgehalten.

Er wurde von der Gondel getroffen, möglicherweise auch eingequetscht. Er musste vor Ort reanimiert werden und kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wo er starb.

Laut der Homepage des Fahrgeschäfts beträgt die Fallgeschwindigkeit bis zu 90 Kilometer in der Stunde. Die Fahrgäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen, so die Polizei. Augenzeugen des Unfalls mussten durch ein Kriseninterventionsteam der Aicher Ambulanz Union betreut werden.

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Der Bereich rund um das Fahrgeschäft wurde abgesperrt, die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen vor Ort. Um den Fall umfassend zu klären, werden Zeugen gesucht.

Weniger als 24 Stunden später wurde die Attraktion wieder in Betrieb genommen. Zuvor hatte der TÜV nach Angaben der Betreiberfamilie bei der technischen Überprüfung keine Mängel feststellen können. Anschließend habe das Ordnungsamt die Freigabe erteilt.

OB Krause reagiert bestürzt auf Todesfall, "Hangover"-Öffnung wird beraten

Wie geht es mit dem "Hangover"-Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest weiter?
Wie geht es mit dem "Hangover"-Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest weiter?  © Sven Hoppe/dpa

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (36) reagierte bestürzt auf den Unfall: "Meine Gedanken sind bei der Familie des verunglückten Mannes und den Mitarbeitenden des Fahrgeschäfts. Ich danke den Einsatzkräften für das schnelle Eingreifen", teilte der Grünen-Politiker auf Instagram-Threads mit. 

Die Mitarbeiter sind schwer vom Tod ihres Kollegen getroffen, so der "Hangover"-Betreiber am Dienstag. Wie es mit dem Fahrgeschäft weitergeht, war am Vormittag noch offen. "Nachdem es kein technisches Problem sein wird, so wie es jetzt aussieht, werden wir auf alle Fälle wieder öffnen", sagte die Schausteller-Sprecherin Heckel dem Bayerischen Rundfunk. "Das steht schon mal fest. Zu welchem Zeitpunkt kann man nicht sagen. Jetzt ist einfach die Bestandsaufnahme von allen möglichen Sicherheitsbehörden".

Es ist schon der zweite Unfall mit einem Fahrgeschäft in diesem Wiesnjahr. Am Samstagabend mussten Fahrgäste in einem neuen Drehkarussell minutenlang kopfüber ausharren, bis sie aus ihren Sitzen geholt wurden.

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Grund der Panne war wohl ein defekter Sensor. Der TÜV rückte an und gab das Fahrgeschäft schließlich wieder frei.

Erstmeldung 6.28 Uhr, zuletzt aktualisiert 18.22 Uhr

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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