Stadtfest-Drama in Chemnitz: Er ist das Opfer der Messerstecherei

Chemnitz - Die Tat hat ganz Chemnitz erschüttert: In der Nacht zu Sonntag wurde Daniel H. (35) in der Innenstadt niedergestochen, starb wenig später im Krankenhaus.

Am Sonntagnachmittag legten Trauernde am Tatort Blumen und Kerzen ab.
Am Sonntagnachmittag legten Trauernde am Tatort Blumen und Kerzen ab.  © Harry Härtel/Haertelpress

Der 35-jährige Deutsch-Kubaner war gegen 3 Uhr in der Brückenstraße in eine Auseinandersetzung geraten. Dabei wurde er niedergestochen und lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort starb er an seinen schweren Verletzung.

Der Chemnitzer Daniel H., ein ausgebildeter Tischler, war junger Familienvater.

Sein früherer Ausbildungsbetrieb, der VBFA e.V. schrieb noch am Sonntag bei Facebook: "Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir vom gewaltsamen Tod unseres ehemaligen Tischlerlehrlings erfahren. Daniel war ein sehr hilfsbereiter, fleißiger und lebenslustiger Mensch - Ruhe in Frieden Daniel!"

Am Tatort hatten sich am Sonntagnachmittag Familie, Freunde und Trauernde versammelt und Kerzen und Blumen niedergelegt.

Kurz zuvor war das Stadtfest, das in unmittelbarer Nähe zum Tatort veranstaltet wurde, abgebrochen (TAG24 berichtete).

Bei der Messerstecherei wurden zwei weitere Männer (33, 38) verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Opfer wurde bereits wieder entlassen, der Gesundheitszustand des Anderen sei stabil. Auch die Polizei hat jetzt klar gestellt, dass es keinen zweiten Todesfall gibt.

Zu den Hintergründen der Tat ist noch nichts bekannt. Die Polizei konnte zwei Verdächtige (22, 23) festnehmen.

Wie es zu dem Stadtfest-Abbruch kam und warum sich der Veranstalter an einer Notlüge bediente, erfahrt ihr hier.

Titelfoto: Screenshot/Facebook VBFA e.V.


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