Influencerin verliert Kind nach zwei Tagen: Das sagt die Berliner Charité!

Berlin - Ihre tragische Geschichte hat im Netz für heftige Reaktionen gesorgt: Nach nur zwei Tagen hat die Influencerin Diana June in der vergangenen Woche ihr Kind verloren. Die Schuld daran gibt sie den behandelnden Ärzten und Schwestern der Berliner Charité (TAG24 berichtete). Jetzt äußert sich die Klinik zu den Vorwürfen.

Die Influencerin Diana June hat nach nur zwei Tagen ihr Baby verloren.
Die Influencerin Diana June hat nach nur zwei Tagen ihr Baby verloren.  © Instagram/di.anajune

"Unsere Herzen sind für immer gebrochen. Ich wünschte ich hätte dir die Qualen nehmen können am Ende, ich habe es gesehen, wir alle, und werde dein Leid nie vergessen. Ich wäre lieber an deiner Stelle gestorben, wie sollen wir jetzt noch weiter leben ohne dich", trauerte die junge Frau eine Woche nach der Geburt ihres Babys auf Instagram.

Zuvor hatte sie ihren mittlerweile über 170.000 Followern von den zwei Tagen berichtet, die sie mit ihrem Kind verbringen durfte. Immer wieder habe sie die Ärzte und Schwestern darauf hingewiesen, dass mit ihrem Baby etwas nicht stimme. Es habe einen viel zu hohen Puls gehabt, stark geschwitzt und schmerzerfüllte Laute von sich gegeben. "Ich bin fassungslos, dass es keine Schwester oder keinen Arzt dort gab, die den Ernst der Lage erkannt haben", schrieb sie.

Am Ende soll alles ganz schnell gegangen sein und die Eltern mussten Abschied von ihrem kleinen Engel nehmen. "Jetzt leben sie alle weiter und wir, unser Leben ist zerstört, wir wachen aus diesem Albtraum einfach nicht auf", so die am Boden zerstörte Diana.

Charité zu Vorwürfen: "Menschlich nachvollziehbar!"

Die Schuld am plötzlichen Tod ihres Kindes gibt sie den behandelnden Ärzten und Schwestern der Berliner Charité.
Die Schuld am plötzlichen Tod ihres Kindes gibt sie den behandelnden Ärzten und Schwestern der Berliner Charité.  © DPA

Die Reaktionen auf ihre emotionalen Posts sind ergreifend. Tausende Menschen - darunter auch etliche Prominente, die mit ihrer großen Reichweite auf die Geschichte aufmerksam machen wollen - sprechen der Influencerin ihr Mitgefühl aus. Zahlreiche Follower berichten von ähnlichen Erfahrungen in Krankenhäusern.

Doch was sagt die Berliner Charité zu den schweren Vorwürfen? "Wir bedauern den Tod des Kindes und unser volles Mitgefühl gilt den Eltern", heißt es in einer Stellungnahme gegenüber TAG24.

Und weiter: "Die von den Eltern vorgebrachten Vorwürfe sind in Anbetracht der Situation menschlich nachvollziehbar. Da der Charité – Universitätsmedizin Berlin bisher keine Entbindung von der Schweigepflicht durch die Eltern vorliegt, können wir uns derzeit nicht detailliert äußern."

Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass Diana June und ihr Partner es schaffen, diesen furchtbaren Verlust zu verkraften.

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