Schon wieder! Sex-Belästigung bei Dresdner Parkeisenbahn

Bei der Parkeisenbahn soll es zu einem erneuten Vorfall gekommen sein.
Bei der Parkeisenbahn soll es zu einem erneuten Vorfall gekommen sein.  © Ove Landgraf

Dresden - Schon wieder Aufregung bei der Dresdner Parkeisenbahn. Wieder geht es um einen sexuellen Vorfall gegenüber Minderjährigen.

Diesmal soll ein 19-jähriger Parkeisenbahner, der als Assistent eine Gruppe leitete (kein Angestellter), eine 16-jährige Parkeisenbahnerin per SMS aufgefordert haben, ihm Nacktfotos zu schicken.

Das Mädchen wandte sich daraufhin an ihre Mutter. Diese ging damit zur Beschwerdekommission der Parkeisenbahn. Der junge Mann wurde sofort vom Dienst suspendiert.

„So etwas werden wir niemals dulden“, so Christian Striefler (55), Chef der staatlichen Schlösser und Gärten GmbH, die als Betreiber-Gesellschaft für die Eisenbahn verantwortlich ist.

Er glaubt, dass dieser Fall ohne die vor einigen Monaten eingerichtete Beschwerdekommission gar nicht aufgeklärt worden wäre.

Diese Kommission hatte man eingerichtet nachdem im Dezember 2016 heraus kam, dass ein Mitarbeiter (38) der Parkeisenbahn einen Jungen über Jahre missbraucht hatte (TAG24 berichtete).

Tatort waren die Räumlichkeiten an der Ostra-Allee, in denen die Modelleisenbahnanlage der Parkeisenbahner steht. Einen Monat nach der Strafanzeige nahm sich der Beschuldigte das Leben.

Titelfoto: Ove Landgraf


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