Investor verkauft Wohnungen für 44 Mio. Euro am Herzogin Garten





Die Baustelle Herzogin Garten: Der hintere Teil ist bereits verkauft. Vorn 
rechts entsteht die Orangerie neu, sie bleibt im Besitz der Saal GmbH. Das 
historische Portal links soll saniert werden.
Die Baustelle Herzogin Garten: Der hintere Teil ist bereits verkauft. Vorn rechts entsteht die Orangerie neu, sie bleibt im Besitz der Saal GmbH. Das historische Portal links soll saniert werden.  © Petra Hornig

Dresden - In sieben Tagen eröffnet an der Herzogin Garten mit der „Residenz“ erstmals ein Neubau. Doch viel spannender geht es beim Nachbarn zu: Das sogenannte Palais der Investoren-Familie Saal ist verkauft: für rund 44 Millionen Euro.

Noch ist das „Palais im Herzogin Garten“ Baustelle. Letzte Fenster werden eingesetzt, erste Dämmungen kommen an die Fassade.

Doch der Besitzer hat bereits gewechselt. Statt Saal gehört die Immobilie nun einem Versorgungswerk aus Baden-Württemberg - dank Hilfe der Berliner Catella AG mit Sitz am Kudamm. „Wir haben das Objekt in unserer Funktion als Asset Manager erworben“, so eine Sprecherin. „Der Erwerb mit einem Kaufpreis von rund 44 Mio. erfolgte für einen Fonds des Versorgungswerkes.“ Gebaut hat die Saal GmbH das „Palais“ für etwa die Hälfte, heißt es.

Zum Vergleich: Die Orangerie, an der gerade die ersten drei Wände geschalt sind, soll 10 bis 12 Millionen Euro kosten.





Investor Reinhard Saal.
Investor Reinhard Saal.  © Steffen Unger

Für seinen Pavillon am Zwingerteich wollte Saal 650.000 Euro investieren.

Die „Residenz am Zwinger“ der tschechischen CTR-Group auf dem Herzogin-Areal kostete 28 Millionen Euro: Während dort 190 Wohnungen entstanden, baut Saal 123 Einheiten.

Anders als das „Palais“ bleibt die Orangerie im Besitz der Saal GmbH, so ein Familienmitglied. Und der benachbarte Park wird von Saal mehrere Jahre lang auf eigene Kosten betreut werden.

Ein anderes öffentliches Projekt des Investors platzte hingegen: Der Weg durch die Werft in Laubegast.

Wanderer und Radfahrer müssen dort auch in Zukunft vom Ufer hinauf zum Autohaus pilgern, um erst hinter der Elbterrasse wieder den Fluss zu sehen.


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