Droht jetzt ein Fan-Krieg zwischen Frankfurt und ostdeutschen Anhängern?

Das Foto zeigt die geraubten Banner, angeblich in den Händen der Ultras Frankfurt.
Das Foto zeigt die geraubten Banner, angeblich in den Händen der Ultras Frankfurt.

Frankfurt - Die angebliche Attacke von Eintracht-Ultras auf Fans des Chemnitzer FC am Freitag könnte weitreichende Konsequenzen haben.

Was war geschehen? Die Chemnitzer Fan-Vereinigungen "Ultra‘ Bande Karl-Marx-Stadt" und "Contra Cultura Chemnitz" gaben am Samstagabend die Auflösung ihrer Gruppen bekannt. Anlass war der Raub ihrer Zaunfahnen durch gegnerische Fans (TAG24 berichtete).

Angeblich haben Frankfurter Ultras (UF 97) am Freitagabend nach dem Spiel des Chemnitzer FC beim SV Wehen Wiesbaden einen Wagen mit Chemnitzer Ultras überfallen und die Fahnen dabei erbeutet.

Dies berichten übereinstimmend die Bild-Zeitung (Frankfurt-Ausgabe) und die Website faszination-fankurve.de. Sollten tatsächlich Frankfurter Fans den Überfall verübt haben, könnte dies schon am kommenden Samstag weitreichende Folgen haben.

Eintracht Frankfurt ist an diesem Tag ab 15.30 Uhr zu Gast beim Ligakonkurrenten RB Leipzig. Bereits 14 Uhr spielt der CFC am selben Tag in Halle. Das könnte bei An- und Abreise ordentlich Zoff geben. Die Bild-Zeitung schreibt im Hinblick auf diese Begegnung: "Von mehreren ostdeutschen Ultra-Gruppen schlägt den Frankfurtern blanker Hass entgegen."

Droht nun ein Fan-Krieg zwischen ostdeutschen Fußball-Anhängern und den Fans von Eintracht Frankfurt? Die Begegnung am Samstag wird zeigen, ob sich diese Befürchtung bewahrheitet. Der CFC spielt am Samstag 14 Uhr in Halle.


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