Stalker findet durch perfide Art und Weise heraus, wo sein Idol lebt

Tokyo (Japan) - Durch genaues analysieren der Selfies des japanischen Popstars Ena Matsuok (21) soll der gefährliche Stalker Hibiki Sato (26) ihren genauen Wohnort ausfindig gemacht und sie sexuell belästigt haben. Ihre Augen verrieten ihm alles, was er wissen musste.

Durch die Spiegelung in ihren Augen fand der irre Stalker sein Opfer.
Durch die Spiegelung in ihren Augen fand der irre Stalker sein Opfer.  © Screenshot/Twitter/matsuokaena

Was der Japaner Hibiki Sato alles auf den Bildern durch die Vergrößerung der Reflexionen in den Pupillen der Sängerin Ena Matsuok erkennen konnte, ist unglaublich.

So konnte der kranke Stalker unter anderem eine Bushaltestelle ausmachen und auch die weitläufigere Umgebung zuordnen, in der die Selfies von der jungen Künstlerin geschossen wurden.

Wie "asia one" berichtet, fand er dann mithilfe von Google Maps heraus, wo sein Star genau wohnte. Die Vielzahl an Selfies die Ena auch auf Twitter postete, erleichterten Hibiki seine Arbeit.

Das Haus zu finden, reichte dem kranken Mann aber wohl noch nicht aus. Er ging noch einen Schritt weiter und wollte es ganz genau wissen. Schließlich handelt es sich um ein mehrstöckigen Haus, in dem mehrere Menschen wohnen.

Hibiki schaute sich die unterschiedlichen Selfies also noch genauer an und analysierte unter anderem den Lichteinfall der Sonne in ihren Augen und wo die Vorhänge und Dekorationen hingen, um dann das Stockwerk, und die genaue Lage der Wohnung der Sängerin auszumachen. Mit Erfolg.

Er fuhr hin und wartete auf die Ankunft der 21-jährigen Sängerin, griff sie von hinten an und verdeckte ihren Mund mit einem Stück Stoff. Danach soll er Ena in eine dunkle Ecke gedrängt, zu Boden gedrückt und sexuell belästigt haben.

Das geschah Anfang September. Seitdem sitzt der beschuldigte Hibiki Sato in Haft. Die Ermittlungen dauern noch an.


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