Kommen die Wunschspieler Hochscheidt und Uduokhai nach Aue?

Ist das schon der Abschiedsgruß aus Braunschweig? Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht (l.) gibt Jan Hochscheidt die Hand.
Ist das schon der Abschiedsgruß aus Braunschweig? Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht (l.) gibt Jan Hochscheidt die Hand.  © DPA

Aue - Das Transferfenster ist noch bis 31. August offen. Es ist also noch Zeit für einen schlagkräftigen Kader. Bisher hat Aue nur blutjunge Neuzugänge vorgestellt. Zwei Namen würden FCE-Coach Domenico Tedesco gern in seinem Kader sehen: Jan Hochscheidt und Felix Uduokhai.

"Das sind schon Spieler, mit denen ich mich beschäftige. Aber zwischen gern im Kader haben und tatsächlich im Kader stehen haben, das ist schon noch ein Unterschied", lacht der Coach, der täglich 30 Kicker aus dem In- und Ausland angeboten bekommt.

Da gilt es natürlich zusammen mit dem Trainerteam zu analysieren und zu sondieren. Überstürzen wollen die Auer nichts, schließlich gibt es am Ende die Schnäppchen. "Es ist aber auch so, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Wunschspieler anzusprechen.

Ein ganz schöner Kanten, dieser Felix Uduokhai (h.). Hier überspringt er Dynamo-Kapitän Marco Hartmann. Der "Löwe" würde gut zu Aue passen.
Ein ganz schöner Kanten, dieser Felix Uduokhai (h.). Hier überspringt er Dynamo-Kapitän Marco Hartmann. Der "Löwe" würde gut zu Aue passen.  © Picture Point/S. Sonntag

Mehr als nein können sie oder ihre Berater nicht sagen", so Tedesco.

"Aber wir sind in vielen Gesprächen schon weit, auch weil wir dann einiges zu bieten haben - nämlich Zweitliga-Fußball.

Auch hier gilt, wir lassen allen Seiten die nötige Zeit. Es muss alles passen - und die Jungs müssen Bock auf Aue haben, auf unser Projekt. Sie müssen sich damit identifizieren."

Und da wären wir wieder bei den Namen Hochscheidt und Uduokhai. Bei beiden wäre das gegeben. Hochscheidts Frau Dörte kommt aus Aue, die Nähe zur Region ist allein dadurch vorhanden. Dann sollen die ersten fünf Jahre des Mittelfeldspielers in Aue nicht die erfolglosesten gewesen sein.

Felix Uduokhai, was viele nicht wissen, wurde in Annaberg-Buchholz geboren, wurde im Nachwuchs von Annaberg und dem FCE groß.

Als er neun Jahre alt war, zogen seine Eltern berufsbedingt nach München. Auch "Udo" dürfte Bock auf Aue haben.


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