Til Schweiger verrät: So geht es Jan Ullrich heute

Hamburg/Palma de Mallorca - Im vergangenen Sommer kam es zwischen Jan Ullrich und Til Schweiger zum großen Eklat. Der ehemalige Radprofi stürmte eine Party des Schauspielers auf Mallorca und attackierte Partygäste.

Til Schweiger hat auf Mallorca eine Villa neben Jan Ullrich.
Til Schweiger hat auf Mallorca eine Villa neben Jan Ullrich.  © DPA

Ullrich kam in Polizeigewahrsam und wurde einem spanischen Haftrichter vorgeführt. Einen Tag später wurde er wieder entlassen.

Es war der Anfang eines großen Dramas um Deutschlands ehemaligen Rad-Star.

Es folgten Alkohol-Exzesse, Schlagzeilen um eine Prostituierte und eine Würge-Attacke am Flughafen.

Ullrich begab sich in den USA in eine Entzugsklinik, seitdem ist es ruhiger um den heute 45-Jährigen geworden. Zuletzt hatte er sich im Oktober mit einem emotionalen Statement gemeldet.

Seitdem gelangte nichts über den Gesundheitszustand von Ullrich an die Öffentlichkeit.

Nun hat allerdings ausgerechnet Schweiger gegenüber der Bild erklärt, wie es seinem Nachbarn geht.

Der Schauspieler habe zwar nicht mit ihm gesprochen, "aber ich habe noch Kontakt zu einem seiner besten Freunde, bekomme immer regelmäßig Updates von ihm".

Jan Ullrich befinde sich derzeit nach einem Entzug auf dem Weg der Besserung.
Jan Ullrich befinde sich derzeit nach einem Entzug auf dem Weg der Besserung.  © DPA

Nach den Auskünften war Ullrich zuletzt in der Schweiz auf dem Weg zu einer Therapie. Er hatte angekündigt, nach dem Entzug in den USA eine Therapie im deutschsprachigen Raum zu machen.

Schweiger bestätigt, dass Ullrich "auf einem absolut tollen Weg" sei. "Er macht wirklich super Fortschritt und ist auf einem richtigen Weg."

Der 45-Jährige Rad-Star gewann 1997 die Tour de France, zwei Jahre später triumphierte er bei der Vuelta in Spanien.

Unvergessen blieb auch seine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

Neben diesen sportlichen Höhepunkten, machten auch schon während Ullrichs Karriere Doping-Vorwürfe die Runde. 2006 wurde er deswegen von der Tour de France ausgeschlossen. 2007 folgte der Rücktritt.

Was folgte, war der Absturz des Radsport-Idols, der im vergangenen Jahr seinen Höhepunkt erreichte.

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