Darum sollte Dein Hund auf keinen Fall Rolltreppe fahren

München - Rolltreppen sind für uns Menschen eine feine Sache: Statt die Stufen hoch zu schnaufen, können wir uns entspannt nach oben tragen lassen. Für unsere vierbeinigen Freunde kann die Fahrt allerdings alles andere als entspannt sein und sogar zu furchtbaren Verletzungen führen.

Die Tierrettung München muss immer wieder zu Einsätzen an Rolltreppen ausrücken, wenn sich Hunde ihre Pfoten einklemmen.
Die Tierrettung München muss immer wieder zu Einsätzen an Rolltreppen ausrücken, wenn sich Hunde ihre Pfoten einklemmen.  © dpa/ Tierrettung München

Die Tierrettung München appelliert an die Besitzer: "Bitte Hunde nicht auf der Rolltreppe fahren lassen", wünscht sich Evelyne Menges, Präsidentin der Tierrettung in München. "Unser tierärztlicher Notdienst hat immer wieder Einsätze wegen Verletzungen", schreibt sie auf Facebook.

Die eigentliche Gefahr lauert am Ende der Rolltreppe: Wenn die Tiere mit ihren Krallen zwischen Rolltreppe und Ausstieg gelangen können schwer Verletzungen entstehen.

"Es mag 1000x gut gehen, aber dann passiert der schreckliche Unfall. Amputation eines Zehs, gebrochene Zehen, ja, es auch schon vorgekommen, dass die Haut eingeklemmt wurde und ein Stück abgezogen wurde", weiß Menges.

Statt mit der Rolltreppe zu fahren, sollte man kleine Hunde auf den Arm nehmen. Mit großen Hunden sollte man die Treppe oder den Aufzug nutzen.

Auch bei Aufzügen sollte man allerdings genau auf seinen Hund achten. Wenn die Leine zum Beispiel in der Fahrstuhltür eingeklemmt wird, währen Hund und Herrchen getrennt sind, kann es zu bösen Unfällen kommen.

Achte, wenn Du mit Deinem Hund unterwegs bist, auf Deine Umgebung und leine ihn im Straßenverkehr an, um Unfälle zu vermeiden.

Titelfoto: dpa/ Tierrettung München

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