Ihr glaubt nie, was Mario Barth vor seiner Comedy-Karriere gemacht hat

Leipzig - Das MDR-Riverboat ist zurück! Am Freitagabend präsentierten Stephanie Stumph (34) und Jörg Pilawa (53) nach der Sommerpause endlich wieder die beliebte Talkrunde. Unter anderem zu Gast: Comedian Mario Barth (45).

"Ja, ich war Ampelreiniger. Wie geil ist das denn?", erzählt Comedian Mario Barth von seinen früheren Jobs.
"Ja, ich war Ampelreiniger. Wie geil ist das denn?", erzählt Comedian Mario Barth von seinen früheren Jobs.  © DPA

Und er erzählte gleich mal, wie er es vor seiner Karriere als Komiker geschafft, sich eines unliebsamen Jobs zu entledigen. Denn: Barth war unter anderem Surflehrer, ist ausgebildeter Kommunikationselektroniker und war, aufgepasst, Ampelreiniger!

"Ja, ich war Ampelreiniger. Wie geil ist das denn? Als Kommunikationselektroniker- bitteschön - bei Siemens, habe ich Telefonanlagen programmiert. Und als ich dann einen neuen Chef bekam, sagte der mir, dass ich jetzt dann auch Ampeln warten soll", erzählte Barth in der Show.

Den Job hat er dann auch erstmal gemacht, aber nur seiner Mama zu liebe. "Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man auch mal machen muss, was einem keinen Spaß macht." Braver Sohn!

"Und dann mußte ich mit so einem Steiger hochfahren und dann die Ampel GEGEN DEN UHRZEIGERSINN putzen. Weil sie sonst zerkratzen. Kannste dir det vorstellen? Das habe ich dann auch einen Tag gemacht und dann meinen Chef gesagt: Kannste das nich jemanden machen lassen, der einfach nicht umfällt? Der kann das doch auch. Ich habe doch ne geile Ausbildung." Insgesamt hat Mario Barth nur zwei Tage lang Ampeln putzen müssen. "Ich wurde dann schnell abgelöst, weil ich anders geputzt habe, als die wollten. Das hat denen nicht gefallen." Na wenn da mal nicht ein bisschen Absicht dabei war...

Barth füllt regelmäßig ganze Stadien mit seinen Comedy-Programmen. In seiner neuen Show plädiert er leidenschaftlich für mehr Unvernunft. "Ich denke, wir sollten alle mal wieder viel mehr Scheiße machen. Wir sind so vernünftig geworden. Hier parkt man nicht, das macht man nicht, das macht man nicht - und all das. Und auch Kinder werden heute so komisch erzogen. Man muss als Kind doch mal was kaputt machen dürfen? Mal was ausprobieren dürfen."

Gerade junge Leute sollten seiner Meinung wieder mehr Mist bauen. "Ich habe als Junge mal den Dachhimmel eines nagelneuen Autos mit dem Kugelschreiber ausgemalt. Das musste dir mal reinziehen. Die Jugend heute baut keine richtige Scheiße mehr. Im positiven Sinne. Versteht man mich? Ich meine nicht, irgendwas anzuzünden oder so. Ich bin der Meinung, dass auch Erwachsene wieder viel unvernünftiger sein dürfen. Einfach mal Unsinn machen."