Ehemaliger Lehrer lockt 54-Jährigen in Wald und erschlägt ihn brutal

Stützerbach - Ein brutaler Mord an eine 33-Jährigen wird wieder die Thüringer Gerichte beschäftigen. Denn der Bundesgerichtshof hat das Urteil nun gekippt.

Mitten im Thüringer Wald musste der Mann sterben. (Symbolbild)
Mitten im Thüringer Wald musste der Mann sterben. (Symbolbild)

Im Oktober 2015 haben ein 54-Jähriger ehemaliger Lehrer und ein 19-Jähriger das Opfer in ein Waldstück bei Gehlberg gelockt. Dort hatte der ältere der beiden mit einem "Totschläger" auf den Mann eingeschlagen. Der 54-Jährige starb im Thüringer Wald, die beiden Täter setzten ein Mietauto in Brand und flüchteten nach Chile.

Zielfahnder des LKA spürten den Haupttäter auf, brachten ihn zurück nach Deutschland, der 19-Jährige war alleine zurückgekommen und zur Polizei gegangen. Alle drei Männer kannten sich laut Anklage aus einem Freizeitcamp im Thüringer Wald.

Das die beiden die Täter sind stand schnell fest und auch der Bundesgerichtshof zweifelt nicht an den Beweisen. Im Revisionsprozess soll es um die Haftstrafen der beiden Täter gehen.

Im ersten Urteil wurde der 54-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, der 19-Jährige zu einer Jugendhaftstrafe von acht Jahren und sechs Monaten. Ab dem 22. November soll nun erneut über die Strafe für die beiden Täter verhandelt werden.

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