Mutter vom Krebs völlig entstellt: Sie kann weder essen noch sprechen!

New York - Debbie Caquias (51) leidet seit Jahren an gleich drei verschiedenen Formen von Krebs. Trotzdem zeigt die New Yorkerin einen unglaublichen Kämpfergeist. Um ihre Lebensqualität endlich zu verbessern, hofft die zweifache Mutter nun auf eine spezielle Operation, doch die kann sich die Familie einfach nicht leisten.

Ein Bild aus guten Zeiten: Debbie Caquias strahlt in die Kamera.
Ein Bild aus guten Zeiten: Debbie Caquias strahlt in die Kamera.  © gofundme.com/f/debbie039s-fight-for-life

Bereits vor zwölf Jahren begann Debbies Leidensgeschichte: 2007 bekam die New Yorkerin Krebs in der Zunge. Die wochenlange Chemo- und Strahlentherapie hatte unangenehme Nebenwirkungen für sie: Ihr Hals und ihr Mund wurden während der Behandlung verätzt und machten es ihr fortan unmöglich, normal zu essen.

Eine Magensonde übernimmt seitdem ihre Ernährung.

Acht Jahre danach, wollten Ärzte ihr Gesicht rekonstruieren, doch ihr Kieferknochen zerfiel und ihr linkes Auge war plötzlich gelähmt.

Der Krebs hatte nicht nur ihre Zunge betroffen, auch ihre Knochen und Lymphknoten erkrankten. "Ich fühle mich wie eine tickende Zeitbombe, die nur auf den nächsten Tanz mit dem Teufel wartet", erklärt Debbie traurig.

Durch ihr Leiden ist ihr Gesicht stark entstellt, was sie vor allem in der Öffentlichkeit belastet. "Es war nicht schön, mitzukriegen, dass man angestarrt wird." Aber ihre beiden Töchter Gabby (12) und Kenzie (10) lieben es, mit ihr einkaufen zu gehen. Weil sie nicht mehr sprechen kann, entwickelten Debbie und ihre Familie eine ganz eigene Kommunikationsweise. Im Alltag "übersetzen" ihre Kinder dann, was die 51-Jährige meint.

Debbie hofft auf eine lebensveränderne Operation

So sieht die 51-Jährige jetzt aus. Der Krebs und seine Folgen hat ihr Gesicht stark entstellt.
So sieht die 51-Jährige jetzt aus. Der Krebs und seine Folgen hat ihr Gesicht stark entstellt.  © gofundme.com/f/debbie039s-fight-for-life

Über eine Mail erklärt die New Yorkerin gegenüber Metro, was ihr aber besonders fehlt:

"Es sind ganz simple Dinge, die ich so sehr vermisse: Lächeln, Reden, Lachen und meine Babys zu Küssen (obwohl sie mich oft knutschen)." Auch sonst unterstützt ihre Familie sie, wie sie nur kann: "Obwohl meine Mädchen noch so jung sind, helfen sie mir, meine Wunden zu reinigen und lassen nicht zu, dass ich betrübt bin."

Doch es gibt oft Momente, in denen Debbie fast ihren Lebensmut verliert: "Ich habe meine Augenblicke, in denen alles ein bisschen zu viel wird", so die 51-Jährige. "Aber ich kann mich nicht zurücklehnen und aufgeben."

All ihre Hoffnung setzt die US-Amerikanerin jetzt in eine Immuntherapie. Diese wird in einer Fachklinik durchgeführt und kostet um die 150.000 US-Dollar. Geld, was die zweifache Mutter nicht hat.

Aufgrund ihrer Krankheit, kann nur ihr Mann Sam arbeiten gehen und ist Alleinverdiener. Doch sein Beruf ist auch ein großer Segen für Debbie. Als Krankenpfleger kann er nämlich ihre Verbände wechseln und ihr die Medikamente verabreichen, die sie benötigt.

Deshalb wurde für die kranke Frau eine Spenden-Aktion ins Leben gerufen, die bereits über 16.000 US-Dollar eingebracht hat. "Sie hat diese Immuntherapie verdient", erklärt ihre Schwester Jayne Yarrington.


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