Bundespräsident Steinmeier will Interview geben, plötzlich wird er unterbrochen

Malaysia - Orang-Utans zu sehen, das war die Hoffnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (67, SPD) und seiner Frau Elke Büdenbender (61), als sie das Semenggoh Wildlife Center im malaysischen Teil der Insel Borneo besuchten. Dass die Tiere so nahe kommen, war allerdings nicht eingeplant.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (67, SPD, l.) musste auf der Insel Borneo einen Pressetermin unterbrechen, da ein Orang-Utan ihm zu nahe gekommen war.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (67, SPD, l.) musste auf der Insel Borneo einen Pressetermin unterbrechen, da ein Orang-Utan ihm zu nahe gekommen war.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Steinmeier musste am Samstag ein Statement für Journalisten mit einem Resümee seiner Südostasien-Reise auf Bitten der Wildhüter abbrechen und sich in sichere Entfernung begeben.

Der Grund: Orang-Utan Edwin, eines der stattlichsten Exemplare der Aufzuchtstation, steuerte auf ihn zu.

"Ist mir auch noch nicht passiert, konnte aber auch nicht, weil dieser Spezies bin ich zum ersten Mal begegnet, obwohl das genetische Material dem unseren sehr ähnlich sein soll", sagte er anschließend gelassen.

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Bedrohlich fand Steinmeier die Begegnung nicht. Aber: "Diejenigen, die sich hier besser auskennen mit den Tieren und ihrem Verhalten, haben jedenfalls geraten, dass man keine Auseinandersetzung suchen sollte", sagte er lachend.

Zuvor hatten er und seine Frau die Tiere bei der Fütterung beobachtet. Die Orang-Utans verspeisten genüsslich Bananen, Papayas und Ananas.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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