Haseloff rechnet 2023 mit Hunderten Millionen Euro Mehrkosten

Magdeburg - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (68, CDU) geht davon aus, dass sich das geplante Entlastungspaket der Bundesregierung deutlich auf den Landeshaushalt auswirken wird.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (68, CDU) rechnet mit drastischen Mehrausgaben im Landeshaushalt.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (68, CDU) rechnet mit drastischen Mehrausgaben im Landeshaushalt.  © Michael Kappeler/dpa

Im nächsten Jahr sei dafür mit Mehrausgaben zwischen 500 und 800 Millionen Euro zu rechnen, sagte Haseloff am Dienstag bei einer Veranstaltung zum einjährigen Bestehen der Landesregierung in Magdeburg.

Sachsen-Anhalt wird seit dem 16. September 2021 von einem schwarz-rot-gelben Bündnis regiert.

Über die Finanzierung des Entlastungspakets werde im Detail noch zu sprechen sein, sagte Haseloff.

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"Aber wir müssen Lösungen finden und so schnell wie möglich."

Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) will mit den Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer am 28. September auf einem Bund-Länder-Gipfel über die Kosten für das geplante Entlastungspaket reden.

Die Ampel-Koalition hat ein drittes Maßnahmenpaket als Ausgleich für die rasant steigenden Preise vorgestellt, dessen Umfang die Regierung auf etwa 65 Milliarden Euro schätzt.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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